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Erkelenz
Burgh-Chor auf Tour in Berlin

Erkelenz. Die Chorfahrt des Cornelius-Burgh-Chores im Heimatverein der Erkelenzer Lande führte seine Mitglieder kürzlich in die Bundeshauptstadt Berlin.

Das mag auf den ersten Blick nichts Besonderes sein, denn Berlin ist - wie ein alter Werbespruch sagt - immer eine Reise wert. Durch Vermittlung seines Chorleiters Reinhold Richter durfte der Cornelius-Burgh-Chor im Berliner Dom und im Französischen Dom auftreten, eine besondere Freude und Ehre. So gelangte wahrscheinlich zum ersten Mal Musik des Erkelenzer Kantors, Notars und Komponisten Cornelius Burgh nach Berlin und wurde dort im Rahmen eines beachtlichen und umfangreichen a-cappella-Programms mit viel Beifall bedacht.

Neben den Burgh-Werken "Ego flos campi", "Regina coeli" und "Quaesivi illum" erklangen Chorwerke von Richard Strauss (1877), Hermann Bruttger (1922-2010), Tomás Ludovico da Vittoria (1548-1611), Javier Busto (geb. 1949) und Wolfram Menschik (1937 - 2010). Ein abwechslungsreiches Programm aus alter und zeitgenössischer Musik, eingeleitet mit dem wunderschönen italienischen Hymnus "Alta trinita beatà" (15. Jahrhundert) und abgerundet durch ein modernes "Cantate Domino" von Vitautas Miskinis (geb. 1954). Das begeisterte Publikum im Französischen Dom forderte eine Zugabe, und der Chor bedankte sich für den Applaus mit dem mitreißenden "Cantate Domino". Ein Organisationsteam, bestehend aus den Chormitgliedern Sabine Papst, Claudia Kalisch und Karin Reitzenstein, hatte neben Fahrt, Unterbringung und gemeinsamem

Buffet für ein interessantes Begleitprogramm gesorgt, das sowohl allgemeine als auch besondere Interessen der Teilnehmer in ausgewogenem Maß berücksichtigte. So gab es bereits kurz nach Ankunft in Berlin eine Schifffahrt auf der Spree durch das Regierungsviertel, am Abend ein Treffen am Reichstag und eine Besichtigung der Reichstagskuppel, hochinteressante "Musikalische Stadtrundfahrt" im Rahmen der so genannten Schöne Künste-Exkursionen und garniert mit Einspielungen historisch bedeutsamer Musikbeispiele an den jeweils relevanten Aufführungsorten.

Ein weiteres gemeinsames Abendessen gab der Gruppe noch viel Gelegenheit zum Austausch, zur Vertiefung und Pflege freundschaftlicher Kontakte innerhalb der Chorgemeinschaft und der sie begleitenden Partner.

Ohne Übertreibung gehört diese Chorfahrt nach Berlin neben den großen Konzerten der Vergangenheit zu den Höhepunkten der 33-jährigen Geschichte des Cornelius-Burgh-Chores und wird den Teilnehmern noch lange in besonderer Erinnerung bleiben.

Quelle: RP
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