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Erkelenz
Cusaner auf Sizilien

Erkelenz. Sizilien, die Mittelmeerinsel, die auch heute noch, wenn sie genannt wird, direkt mit der Mafia in Verbindung gebracht wird, war das Reiseziel, das das Cusanus-Gymnasium dieses Jahr für Schüler, Eltern, Ehemalige und Freunde der Schule für die traditionell in den Herbstferien stattfindende Studienfahrt ausgewählt hatte. 80 Globetrotter flogen unter der Leitung von Elmar Viethen und Jürgen Schovenberg auf die größte Insel im Mittelmeer, die Johann Wolfgang von Goethe in seiner "Italienischen Reise" als das Land beschrieb, in dem die Zitronen blühen.

Nach der Landung waren alle gespannt einen ersten Blick auf den Vulkan Ätna zu erhalten. Nachdem der Reiseführer der Gruppe einige allgemeine geografische und historische Informationen über die Insel gegeben hatte, präsentierte sich bei strahlendem Sonnenschein der Berg, der das Leben auf Sizilien in früheren Zeiten bestimmte, aber auch heute noch bestimmt. Auf Sizilien leben heute etwa 5,2 Millionen Menschen auf einer Fläche von knapp 26.000 Quadratkilometern.

Am zweiten Tag besuchten die Cusaner das Küstenstädtchen Cefalû, ein pittoreskes typisch italienisches Örtchen mit einem beeindruckenden Dom aus der Normannenzeit. Zudem stand eine Stadtbesichtigung Palermos, der quirligen Hauptstadt, auf dem Programm. Dabei besichtigte die Gruppe das Wahrzeichen von Palermo, den Monte Pellegrino, die Kathedrale von Palermo, die Capella Palatina und die faszinierende Altstadt. Anschließend fuhr die Reisegruppe nach Monreale, wo man den Dom mit prächtigen Mosaiken bestaunte und durch einen verträumten Kreuzgang spazierte. Zum Abschluss des Tages ging es zu der Felsengrotte, in der die Schutzheilige Palermos, die Heilige Rosalia, aufbewahrt wird.

Nach dem Standortwechsel von Palermo nach Giardini Naxos besichtigten die Cusaner die ehemals griechische Stadt Siracusa, die Küstenstadt Catania mit herrlichen Barockgebäuden und das malerische Städtchen Taormina mit idyllischen Gassen, einem sehr gut erhaltenen griechischen Theater und die Hauptstraße, die Via Umberto, von der man einen atemberaubenden Blick auf den Ätna hat.

Der ultimative Höhepunkt der Reise war der Aufstieg auf den Ätna, dem größten noch tätigen Vulkan Europas, am letzten Reisetag. Die Teiletappen legte man mit dem Bus, mit der Seilbahn und mit Jeeps zurück, bis das letzte Teilstück auf den Mongibello, wie die Sizilianer ihren Berg nennen, nur noch zu Fuß zu bewältigen war.

Der faszinierende Blick in den Krater war die Belohnung für die anstrengenden letzten Meter bis zum Rand des Kraters. Lag der Ätna auf der Mittelstation noch etwas im Dunst, so zeigte er sich den Cusanern beeindruckend in der gleißenden Sonne am Gipfel in 2250 Meter Höhe.

Die von der Studienfahrten-AG des Cusanus-Gymnasiums organisierte Studienreise des Jahres 2017 geht nach Singapur und Malaysia. Zurzeit ist die Reise fast ausgebucht. Weitere Interessenten können sich jedoch seit dem 20. Oktober für diese Reise unter der E-Mail-Adresse elmar.viethen@t-online.de anmelden.

Quelle: RP
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