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Erkelenz
"Giro-Cents" für soziale Projekte

Erkelenz. Vor zwei Jahren startete die Kreissparkasse Heinsberg das Spendenprogramm "GiroCents" für Privatkunden, mit dem diese am Monatsende durch kleine Aufrundungen auf ihren Konten soziale Projekte unterstützenkönnen.

Jetzt ging wieder eine Spendenphase zu ende, und die Tafeln im Kreis Heinsberg, der Kreissportbund und Heimatverein der Erkelenzer Lande wurden mit mehr als 8000 Euro bedacht.

"Wir befinden uns mit dem Spendenprogramm noch in der Aufbauphase. Nach 800 Teilnehmern in der vorangegangenen Spendenphase sind es nun schon 1200", stellte Thomas Pennartz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, erfreut fest. Weil aber den Vereinen, die jeweils als Empfänger zur Auswahl stehen, wirklich geholfen werden solle, stocke die Kreissparkasse die von den Privatkunden zusammengetragene Spendensumme derzeit noch auf: "Wir wollen ihnen Schlagkraft für ihre Arbeit verleihen." Und so wurden jetzt aus den mehr als 2800 Euro aus dem "GiroCent"-Programm durch Verdreifachung fast 8500 Euro. Zur Wahl hatten zwischen Mai und Oktober drei Vereine gestanden. Über die Verteilung hatten die Teilnehmer an dem Spendenprogramm abstimmen dürfen. Die größte Summe ging an die Tafeln in Erkelenz, Heinsberg, Hückelhoven, Übach-Palenberg, Wegberg sowie den Verein Amos in Oberbruch (4400 Euro). Knapp 2950 Euro erhielt der Kreissportbund für das Programm "Mathe schützt nicht vor Ertrinken" und 1100 Euro der Erkelenzer Heimatverein für das virtuelle Heimatmuseum, das sich im Aufbau befindet.

In der neuen Spendenphase können die "GiroCent"-Teilnehmer zwischen der Kreismusikschule Heinsberg, dem Kreismusikverband und dem Verein "GIPS Spielen & Lernen" auswählen. Die Musikschule möchte für die gerade gegründete Harfenklasse ein Leihinstrument anschaffen. Der Kreismusikverband plant, ein E-Piano zu kaufen, mit dem seine Lehrkräfte für Unterrichtsstunden zu den 79 angeschlossenen Musikvereinen und Spielmannszügen fahren können. Und "GIPS" benötigt Hilfe bei der Anschaffung eines Fahrzeugs. Annett Kumar erklärte: "Wir bieten kreisweit für sechste Klassen eine zweitägige Projektarbeit an, um Kindern nahezubringen, wie es ist, mit einer Behinderung aufzuwachsen und zu leben. Wir versuchen, Berührungsängste abzubauen. Zurzeit sind wir in sechs Schulen tätig, würden das aber gerne ausweiten - unser Problem dabei ist aber, dass wir kein Fahrzeug haben und nicht mehr machen können."

Nicht nur die "Giro-Cent"-Spenden konnte Thomas Pennartz jetzt übergeben: Die Kreissparkasse Heinsberg hatte zum Weltspartag angekündigt, dass sie jeden Euro, den Kinder an diesem Tag auf ihr Konto einzahlen, zum Anlass nehmen wird, fünf Cent an das Projekt "Mathe schützt nicht vor Ertrinken" zu spenden. "Eingezahlt wurde von den Kindern die stolze Summe von 14.000 Euro", berichtete Pennartz und übergab entsprechend 700 Euro an den Kreissportbund Heinsberg. spe

Quelle: RP
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