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Erkelenz
Heimatverein der Erkelenzer Lande besucht Barcelona

Erkelenz. Die erste Studienfahrt des Jahres führte 31 Kunstinteressierte mit dem Heimatverein der Erkelenzer Lande in die Katalonische Hauptstadt Barcelona. Weit über die Grenzen Spaniens hinaus zählt Barcelona zu einer der bedeutendsten kulturellen Metropolen Europas. Unzählige Sehenswürdigkeiten, Bauwerke verschiedenster Stilrichtungen, eine einmalige Themenvielfalt der Museen oder gemütliche, zum Verweilen einladende Parks und Plätze machen das Besondere aus.

Gleich nach der Ankunft war die berühmteste Flaniermeile Las Ramblas das Ziel, auch das Altstadtviertel Barrí Gòtic (Gotisches Viertel) besuchte man. Obwohl es im Laufe der Jahrhunderte Veränderungen gab, stammen die meisten der Häuser noch aus der Zeit des Mittelalters genau wie die Kathedrale.

Kaum ein Architekt hat Barcelona und die Epoche des Modernisme so sehr geprägt wie der Architekt und Künstler Antoni Gaudí. Einen Tag folgten die Erkelenzer den Spuren. Dabei besichtigten sie u.a. das Palau Güell, die Manzana de la Discordia, die Casa Milà und natürlich Gaudis Lebenswerk, die La Sagrada Familia. Gerades dieses noch unvollendete Meisterwerk Gaudis beeindruckte die Teilnehmer.

Viele hundert Jahre vorher ist das Monestir de Pedralbes entstanden, das zu den schönsten Bauwerken der katalanischen Gotik gehört. Interessant waren hier der dreigeschossige Kreuzgang und die Gartenanlage im Inneren des Klosters.

Eine Fahrt in die Umgebung führte zum Berg Montserrat mit dem Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat. Schon von weitem bot der 1236 Meter hohe Berg einen grandiosen Anblick.

Den Abschluss des Tages bildete die Besichtigung einer Sektkellerei im Weingebiet von Penedès, wo der Werdegang des berühmten Cava nachvollzogen wurde.

Auch die Kunst stand auf dem Programm. Beim Besuch des Museu Picasso wurde der Werdegang des Künstlers gezeigt. Hier fanden insbesondere die frühen Werke Aufmerksamkeit. Der Besuch der "Fundació Joan Miró" ergab einen weiteren Überblick über das Schaffen eines anderen spanischen Künstlers.

Quelle: RP
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