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Kreis Heinsberg
KAB-Fahrt nach Oberfranken

Erkelenz. In den Bereich der Kleinherzogtümer und Kloster-Herrschaftsbereiche des oberen Maintales führte eine erlebnisreiche Reise 34 Mitglider der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) des Bezirkes Heinsberg unter Leitung von Josef Nievelstein nach Bamberg, Vierzehnheiligen, Kloster Banz, Kronach, Kulmbach und Bayreuth.

Was galt es mehr zu bewundern: die beeindruckenden Bauten der

Plassenburg in Kulmbach mit dem größten Zinnfigurenmuseum der Welt, die Veste Coburg mit ihren Prunkräumen und vielen Gemälden der Cranach-Schule oder die Barock- und Renaissanceschlösser und Dome in diesem "Gottesgarten", wie er auch genannt wird?

Bei den Führungen erfuhren die Teilnehmer auch viel über die Vernetzung des Adels dieser Gegend mit europäischen Königsfamilien in England, Belgien und Preußen. In Bamberg überraschte, dass die Lieblingsschwester Friedrichs des Großen höfischen Glanz in die Stadt gebracht hat.

Den bis heute wirkenden Einfluss Richard Wagners auf die Stadt lernten die Teilnehmer beim Besuch des Festspielhauses in Bayreuth und Wagners Wohnhaus "Wahnfried" kennen. Auf der Heimreise besuchte die Gruppe Würzburg, wo die Deutsche Bischofssynode 1972 im Kiliansdom die Ergebnisse der von Pfarrer Eddi Erlemann (Gladbach) geleiteten Arbeitsgruppe "Kirche und Arbeiterschaft" annahm.

Quelle: RP
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