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Hückelhoven
Meine "Musikgeschichte"

Erkelenz. Beim Unterrichten der Musik-Profil-Schüler des Erkelenzer Cusanus-Gymnasiums im Fach Violine übten die Schüler mit Barbara Dünnwald an einem Lied mit dem geheimnisvollen Titel "Die blauen Glocken von Schottland" (Geigenschule).

Dabei stieß die Musiklehrerin auf einen Zusammenhang mit einem hierzulande gerade aktuellen Naturschauspiel. "Niemand konnte mir meine Frage bezüglich des Titels, wo denn der Turm mit den blauen Glocken genau zu finden ist, oder welche Bedeutung er sonst haben kann, weiterhelfen", sagte Dünnwald. Irgendwann kam sie auf die Idee, das Internet zu bemühen, wurde fündig, und zu ihrem Erstaunen gab es zu diesem Ergebnis auch noch einen Ton: Die aus ihrem Unterricht bekannte Melodie drang aus dem PC in ihr Ohr. Beim Lesen des dazugehörenden Textes wurde ihr klar, "dass es sich bei diesem zarten Lied um die hübschen, blauen Glockenblumen aus Schottland handelt, die den Weg in das kleine Waldstück zwischen Doveren und Baal gefunden haben - unsere Hasenglöckchen - und es Jahr um Jahr so herrlich verzaubern und duften lassen!" Über diese kleine Entdeckung freute Barbara Dünnwald sich riesig, "denn so kommen Blumen und Lied hier bei uns noch einmal neu zusammen".

Diese Zeilen wurden 1801 veröffentlicht von Dora Jordan, einer englischen Schauspielerin und Autorin:

O where and O where does your highland laddie dwell; O where and O where does your highland laddie dwell; He dwells in merry Scotland where the blue bells sweetly smell, And all in my heart I love my laddie well'

Wo wohnt dein Hochlandsbursch? Er wohnt im schönen Schottland, wo die Blauen Glocken süß duften. Und von ganzem Herzen liebe ich meinen Hochlandburschen. Eine Version "Die blauen Glöckchen von Schottland" gibt es auch von von August Neithardt aus 1850.

Und süß duften Blaue Blumen im Wald zwischen Baal und Doveren.

Quelle: RP
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