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Erkelenz
Mit 100 Besuchern bei Jheronimus Bosch

Erkelenz. "Stupor mundi!" - das "Staunen der Welt" wurde zu Lebzeiten des Stauferkaisers Friedrich II. (1194-1250) ob seiner Affinität zu den Wissenschaften und der Kultur bezeichnet. Gut 300 Jahre später wirkte im niederländisch-brabantischen Städtchen s'-Hertogenbosch ein Künstler, der ebenfalls "Stupor mundi" hätte genannt werden können oder müssen: Hieronymus Bosch, ein Revolutionär der Malerei, ein Visionär, der ein Werk voller Rätsel hinterlassen hat. Zu seinem 500. Todes-Jahrestag richtet in dessen Heimat das "noordbrabants museum" eine in jeder Hinsicht herausragende Werkausstellung aus, zu der unter Organisation des Heimatvereins der Erkelenzer Lande 100 Kunstfreunde reisten. Vorsitzender Günther Merkens, Geschäftsführer Theo Görtz, Hans-Josef Broich und Hubert Rütten hatten sich um die Organisation der Tour in die 120 Kilometer entfernte Kapitale der Provinz Noordbrabant gekümmert, die an gleich zwei Tagen angetreten wurde.

Zweieinviertel Stunden hatten die Organisatoren für den Rundgang durch die Ausstellung im größenmäßig überschaubaren, aber modern gestalteten "noordbrabants museum" und die gut 100 Exponate vorgesehen. Nicht wenige der Mitreisenden aus Erkelenz, Hückelhoven, Wegberg und Wassenberg mussten die letzten 20 ausgestellten Werke und Dokumentationen im Schnelldurchgang absolvieren, da das Mittagessen in einem festen Zeitrahmen angesetzt war, die Ausstellung die Interessenten aber noch weitere Stunden gefesselt hätte. Ziemlich beeindruckt schlossen sich die Kunstinteressenten am Nachmittag noch mehreren Stadtführern an.

Weil die Ausstellung zu Hieronymus Bosch so gefragt ist und die Eintrittskarten schon knapp werden (tickets.hnbm.nl), hat das Museum in s'-Hertogenbosch die Öffnungszeiten erweitert: Vom 22. April bis 6. Mai ist es täglich geöffnet von 8 Uhr morgens bis 1 Uhr am nächsten Morgen. Zum Finale geht es am Samstag, 7. Mai, ab 8 Uhr ganze 39 Stunden durch bis 23 Uhr am Sonntag, 8. Mai.

Quelle: RP
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