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Wegberg
Mit dem AWM alte Kupferstadt erkundet

Wegberg: Mit dem AWM alte Kupferstadt erkundet
Die Mitglieder des Aktionskreises Wegberger Mühle waren in Stolberg unterwegs - dort besichtigten sie auch die mächtige Burganlage. FOTO: AWM/PIETSCH
Erkelenz. Eine sehenswerte Altstadt, durch die sich der Vichtbach vorbei an romantischen Innenhöfen, den einstigen Kupferhöfen, schlängelt, unzählige prachtvolle aus Bruchstein gebaute Herrenhäuser als Zeugnisse großen Reichtums berühmter Kupfermeister - und über alledem thront die trutzige Burganlage: Das ist die alte Kupferstadt Stolberg, die von 50 Reisenden auf Einladung des Aktionskreises Wegberger Mühle (AWM) erkundet wurde.

Schon die Stadtführungen auf dem alten Kopfsteinpflaster wurden zum Erlebnis: Die Experten vom Tourismusbüro, die der Organisator des Ausflugs, Peter Hanf, engagiert hatte, verstanden es mit fundiertem Wissen, den AWM-Reisenden die Entwicklung von Stolberg vom ersten, 1575 erbauten Kupferhof bis zur heutigen Metall- und Glasindustrie näher zu bringen. Die Wegberger staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass in Stolberg der Druckknopf erfunden wurde, dass von hier aus das Penicillin in Deutschland eingeführt wurde, dass in der Vichtbach-Stadt die Rohlinge der Euro-Münzen entstehen ebenso wie weltweit bekannte Duftwässerchen für die Dame und den Herren. Beeindruckend war auch die gewaltige Burganlage, die über eine kaum enden wollende Treppe erklommen wurde, und in der man sich zurückversetzt fühlte ins Mittelalter - besonders im wuchtigen Turm, von dem man nach 132 weiteren Stufen einen faszinierenden Blick über Stolbergs Dächer bis in die Eifel bekam. Heute wird die Burg als Veranstaltungs- und Begegnungsstätte genutzt, wie Peter Hanf erzählte. Als gebürtiger Stolberger gab er auch so manche Anekdote aus der Burg-Geschichte preis. Insgesamt bot der Aktionskreis einen Tagesausflug mit vielen Informationen - dazu zählte auch die älteste evangelische Kirche im Rheinland, die schlichte Vogelsangkirche von 1648. ie

Quelle: RP
 
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