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Erkelenz
Stadtverwaltung will die E-Mobilität anschieben

Erkelenz. Die Stadt Erkelenz verstärkt ihre E-Mobilitäts-Initiative und hat ihren Fuhrpark um einen BMW i3 Range Extender verstärkt. Sie nimmt damit an einem gemeinsamen Forschungsprojekt der BMW AG, der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH sowie der Universitäten Duisburg-Essen und Passau wie auch der Universität der Bundeswehr in München teil. "Als wir von der Möglichkeit der Projektteilnahme erfahren haben, mussten wir nicht lange überlegen. Zum einen stand bei der Stadt sowieso die Anschaffung eines neuen Dienstfahrzeuges an", sagte Bürgermeister Peter Jansen bei dessen Präsentation, "zum anderen ist es gut und richtig, als Stadt vorneweg zu gehen, wenn wir die E-Mobilität allgemein voranbringen wollen."

In einem breiten Feldversuch, den das Bundesumweltministerium fördert, werden rund 650 solcher Elektrofahrzeuge bei Gewerbekunden und Behörden eingesetzt. Getestet werden soll zum Beispiel, welches elektrifizierte Fahrzeugantriebskonzept sich für welchen unternehmerischen Fuhrpark am Besten eignet. Hierzu werden die Fahrdaten automatisch erfasst und erfolgen später wissenschaftliche Auswertungen, wozu Interviews und Befragungen der Projektteilnehmer gehören werden. Erkelenz nutzt in dem Test einen BMW mit Elektromotor und zuschaltbarem Verbrennungsmotor. "Der 5-Liter-Tank dient allein der Reserve, wenn die elektrische Reichweite, die je nach Strecke und Fahrweise 130 bis 160 Kilometer beträgt, einmal nicht reichen sollte", sagte Ansgar Lurweg, Technischer Beigeordneter der Stadt. Betrieben werde das schnelltankende Fahrzeug mit 100 Prozent Ökostrom, wodurch "lediglich eine CO2-Emission von 13 Gramm pro Kilometer anfällt." Das sei ganz im Sinne des Klimaschutzkonzepts und des European Energy Awards, den die Stadt Erkelenz anstrebe.

(spe)
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