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Hückelhoven
Streitschlichter wollen hoch hinaus

Erkelenz. Was haben die Streitschlichtung an der Schule und Klettern gemeinsam? Mehr als man denkt. Nachdem die nun schon 13. Generation der Jungen und Mädchen im Streitschlichter-Amt am Gymnasium in Hückelhoven erfolgreich ein Jahr lang ihren Dienst im Erprobungsstufengebäude absolviert hat, ging es zum Abschluss in die Kletterhalle in Aachen. Zwei Stunden lang kletterten dort die acht Streitschlichter und spornten sich gegenseitig zu Höchstleistungen an.

Was hat aber nun Klettern mit Streitschlichtung zu tun?

"Genau wie in der Streitschlichtung ist eine funktionierende Teamarbeit unabdingbar", unterstreicht der Schulleiter, Oberstudiendirektor Arnold Krekelberg, zur Erklärung. "Nur durch die gegenseitige Absprache zwischen dem Kletterer und dem Sichernden kann man ,ganz nach oben' kommen."

Teamarbeit benötigte auch täglich jedes Streitschlichterpaar, das zu zweit in den Pausen diverse Streitigkeiten der Fünft- und Sechstklässler versuchte, gemeinsam mit den "Streithähnen" zu klären. Außerdem bietet das Klettern die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, denn der Sichernde ist für den Kletterer verantwortlich. Auch in der Streitschlichtung übernehmen die Schüler und Schülerinnen nach ihrer Ausbildung durch die geschulten Lehrkräfte eigenverantwortlich die Streitschlichtung und organisieren sich überwiegend selbst.

Somit war das Klettern ein gelungener Abschluss einer erfolgreichen 13. Generation von Streitschlichtern am Gymnasium Hückelhoven.

Quelle: RP
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