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Erkelenz
Studie zu regionalem Energiesektor

Erkelenz. IHK Aachen beschäftigt sich mit Energie und Digitalisierungsstrategien.

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Aachen hat sich mit zwei großen Projekten für ihren Wirtschaftsraum befasst. Das regionale Wirtschaftsparlament diskutierte über eine geplante Studie zum Energiesektor und eine Digitalisierungsstrategie für den Einzelhandel.

Die IHK Aachen ist künftig an einer Untersuchung zum "Regionalen Wertschöpfungsfaktor Energie" beteiligt. Die von den Kammern Aachen, Köln und Mittlerer Niederrhein gemeinsam beauftragte Studie soll regionale Kennzahlen wie "Bruttowertschöpfung je Megawattstunde" und "Arbeitsplätze je Megawattstunde" ermitteln. Im Wirtschaftsraum Aachen sollen dafür die Wertschöpfungsketten der Ernährungs- und Papierindustrie untersucht werden.

"Energiepolitische Beschlüsse, wie zuletzt die bundesweite Angleichung der Übertragungsnetzentgelte, haben weitreichende Folgen", betont Bert Wirtz, Präsident der IHK Aachen: "Die Bedeutung einer sicheren und wettbewerbsfähigen Energieversorgung für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt ist in der Politik bislang nicht ausreichend bekannt." Die Ergebnisse der Studie sollen im Frühjahr 2018 vorliegen.

Darüber hinaus hat die IHK mit Partnern ein Konzept zur Stärkung des inhabergeführten Einzelhandels in Zeiten der Digitalisierung erarbeitet. Zu der Initiative zählen ein Online-"Quick Check", der den Digitalisierungsgrad der Teilnehmer ermittelt, die spezielle Qualifikation von Verkaufspersonal durch Workshops und eine E-Learning-Plattform sowie die Vernetzung von Einzelhändlern mit IT-Dienstleistern.

Quelle: RP
 
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