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Heinsberg
Tierschutzverein: Mehr Tierquälerei im Kreis

Heinsberg. Zunehmende Tierquälerei in der Region beobachtet der Tierschutzverein für den Kreis Heinsberg. Er berichtete gestern in einer Pressemitteilung von vier dem Tierheim bekannten Fällen aus jüngster Zeit. So wurden eine verwahrloste Hündin mit einem "fast bis zum Boden reichenden Scheidentumor" im Heim in Kirchhoven abgegeben und ein Hund, der offenbar zeitlebens ausschließlich an der Kette gehalten worden war. Das Halsband war dem Hund tief ins Fleisch eingewachsen. Beide Tiere wurden inzwischen operiert und von ihren Qualen befreit.

Außerdem wurden dem Heim zwei Fälle von Angriffen auf Katzen gemeldet. In Wegberg wurde eine Katze mit einem Luftgewehr beschossen. In Unterbruch fand ein Katzenhalter seine erschossene Katze an seinem Grundstück. Er habe sogar noch gesehen, wie der mutmaßliche Schütze mit dem Auto davonfuhr.

Das Tierheimteam appelliert an die Wachsamkeit der Menschen im Kreis Heinsberg: Wer Tierquälerei beobachtet oder sieht, wie Tiere schlecht gehalten werden, soll sich unter Tel. 02452 7773 an das Tierheim des Tierschutzvereins wenden. Auch anonymen Hinweisen werde nachgegangen, heißt es in der Mitteilung. Das Tierheim rät zudem, in solchen Fällen Anzeige bei der örtlichen Polizeibehörde zu erstatten.

Quelle: RP
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