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Erkelenz
Tipps für richtiges Busfahren für Schüler und Eltern

Erkelenz. Info-Schrift von Kinderschutzbund und "WestVerkehr" für Schüler der weiterführenden Schulen und Eltern. Von Nicole Peters

Der Flyer "Infos für Schüler und Eltern" für den Bereich Erkelenz stellt einen weiteren Baustein in der Zusammenarbeit der Erkelenzer Ortsgruppe des Deutschen Kinderschutzbundes mit dem Unternehmen "WestVerkehr GmbH" dar. Bisher informierten sie in separaten Papieren die Schulbusbenutzer, was jetzt aus einer Hand geschieht.

Darin sind sowohl Verhaltenstipps für Schüler und Empfehlungen für Eltern als auch eine Buslinienliste und Haltestellen im Erkelenzer Schulzentrum aufgeführt. Eine Unterstützung, die gerade für die jüngeren Kinder und Jugendlichen gedacht ist. "Am Ende der Woche endet die Schulzeit", erläuterte WestVerkehr GmbH-Geschäftsführer Udo Winkens im Pressegespräch in den Räumen des Kinderschutzbundes, "aber es ist keine Unzeit, die Informationen herauszugeben." In dieser Woche würden die neuen Schüler am Cusanus-Gymnasium begrüßt werden, und die "WestVerkehr GmbH" wollte zusammen mit dem Kinderschutzbund damit das Thema Schülerbeförderung angehen.

"Die Situation am zentralen Omnibus-Platz ist verbesserungswürdig" - darin sind sich beide Parteien einig. Um Eltern und Schüler kompakt zu informieren, haben sie den neuen Informations-Flyer herausgegeben. "Die Verhaltensregeln resultieren aus der Winnie-West-Busschule, an der Grundschüler im Rahmen der Verkehrserziehung teilnehmen", so Winkens, "daraus haben wir Informationen einfließen lassen, die altersgerecht angepasst wurden." Der Flyer wird an die Schulen verteilt und ist auf den Internetseiten der Herausgeber eingestellt.

Auch Michael Kutz, Vorsitzender der Erkelenzer Ortsgruppe des Kinderschutzbundes, hält das Projekt für eine gelungene Sache: "Wir hoffen, es ist ein weiterer Baustein, der bei Schülern und Eltern zur Beruhigung beiträgt." In einer Auflage von 3000 Stück ist der Flyer gedruckt worden. Wobei für den Udo Winkens bei guter Resonanz durchaus denkbar ist, die Verteilung auch auf weitere Standorte zu übertragen. Allein 3000 Schüler befördert das Verkehrsunternehmen nach Erkelenz an die weiterführenden Schulen - kreisweit sind es rund 26 000 Schüler insgesamt. Der gemeinsame Aufruf, um Freiwillige zu finden, die sich als Schulbus-Begleiter ausbilden lassen, hatte kürzlich nur geringe Resonanz gefunden, wie Udo Winkens, Michael Kutz und West-Öffentlichkeitsreferent Franz-Peter Jansen berichteten.

Unter anderem deshalb hatten sie die wichtigsten Informationen für Neuschüler zusammengefasst. Oftmals erlebten sie, dass für Kinder die ersten Tage ein Schock sind. Wo Fahrpläne oder die Buslinie, die einen nach Hause bringt, zu finden sind, erfahren sie nun schriftlich ebenso wie angemessenes Verhalten vor und im Bus. Die Eltern können sich über das Fahrtenangebot, Verstärkerfahrten und Auskunftsmöglichkeiten dazu informieren.

Quelle: RP
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