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Erkelenz
Torhaus mit Turmhaube und Wappenstein als Entrée

Erkelenz. Das markante Torhaus mit Turmhaube und Wappenstein waren das Entrée von Haus Pesch und gewährte gleichzeitig einen Blick auf den Innenhof mit dem imposanten Haupthaus. Der Rittersitz "Werencenrode" (später Haus Pesch genannt) war das Wahrzeichen an der Durchgangsstraße "In Pesch", die 1799 als "rue d'Immerath" erwähnt wird. Im Mittelalter gehörte Pesch zum Dingbuchenstuhl Holzweiler im Amt Kaster des Herzogtums Jülich. Ab 1798 lag das Dorf in der französischen Mairie Immerath und ab 1816 in der gleichnamigen preußischen Bürgermeisterei.

Haus Pesch bestand aus einer Vorburg und einem Haupthaus. Im Mittelalter befand sich auf Haus Pesch auch eine Kapelle, die dem Heiligen Georg geweiht war. Noch im 19. Jahrhundert umgaben Wassergräben alle Gebäudeteile. Zuletzt existierten nur noch auf der Ost- und Nordseite Gräben. Haus Pesch wurde bis 2009 als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt, im Jahr 2010 begann der Abriss der historischen Hofanlage.

(h.g.)
 
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