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Erkelenz
Über die Digitalisierung der Arbeitswelt

Erkelenz: Über die Digitalisierung der Arbeitswelt
Sascha Lobo folgt als Auftaktgeber des jährlichen "finden und binden"-Programms der Wirtschaftsförderung und der Volks- und Raiffeisenbanken des Kreises Heinsberg auf Wolfgang Grupp (r.). FOTO: dpa/Fischer (Archiv)
Erkelenz. Blogger, Journalist und Digital-Native-Internetexperte Sascha Lobo macht den Auftakt zum neuen "finden und binden"-Programm. Von Andreas Speen

Sascha Lobo folgt Wolfgang Grupp, ein punkiger Internetexperte folgt auf einen renommierten Textilunternehmer. Der "finden und binden" genannte Arbeitgeberdialog, im vergangenen Jahr von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) und den heimischen Volks- und Raiffeisenbanken initiiert, wird 2016 fortgesetzt. Erneut sind drei Workshops geplant und gibt es eine Auftaktveranstaltung.

"2015 hatten wir den Modeunternehmer Wolfgang Grupp, den Inhaber von Trigema, zum Start. Nun ist es Sascha Lobo. Die Digitalisierung der Arbeitswelt spielt in einem Flächenkreis wie unserem eine zunehmend wichtige Rolle", kündigt Ulrich Schirowski, der Geschäftsführer der WFG, eine Gesprächsrichtung an, die der Abend mit Sascha Lobo nehmen könnte. "Das Internet, die Digitalisierung und die Arbeitswelt 4.0 werden seine Themen sein." Zu Gast ist der Blogger, Journalist und Digital-Native-Internetexperte am 12. April in den Räumen der Volksbank Erkelenz. Der Abend, der um 18.30 Uhr beginnt, richtet sich an Unternehmer und Personalverantwortliche aus dem Kreisgebiet. Besucht werden kann er nach einer Anmeldung. Hausherr Dr. Veit Luxem erhofft sich von dieser Veranstaltung Impulse für die eigene Arbeitswelt und seine Rolle als Arbeitgeber, denn er stellt sich beim Thema Digitalisierung zum Beispiel die Fragen: "Brauchen wir künftig noch große Bankgebäude oder kann mehr von zu Hause gearbeitet werden? Oder ist das soziale System, das zu einem Arbeitsplatz gehört, für die Arbeit wichtiger?"

Der "finden und binden" genannte Arbeitgeberdialog wird fortgesetzt, weil die WFG feststellt, "dass das Thema ,Finden und Binden von Mitarbeitern' für Unternehmen aus dem Kreis Heinsberg eine zunehmend große Bedeutung hat", erklärt Schirowski. Gründe hierfür liegen seiner Ansicht nach in der allgemeinen demografischen Entwicklung sowie im Kreis Heinsberg in der positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes. Beides mache es zunehmend schwer, Fachkräfte zu finden. "Deshalb wird die WFG dieses Thema als ihre Aufgabe ausbauen."

An den Auftaktabend schließen sich wie 2015 drei Workshops an, die erneut die Überschriften "Finden" (23. Juni, 17 Uhr, Haus Lennartz, Heinsberg), "Binden" (22. September, 17 Uhr, Haus Basten, Geilenkirchen) sowie "Qualifizieren" (9. Februar 2017, 17 Uhr, Leonhardskapelle, Erkelenz) tragen. Im vergangenen Jahr waren zu jedem Abend mehr als 40 Teilnehmer gekommen, vom großen Maschinenbauer, über Einzelhändler bis zum landwirtschaftlichen Lohnbetrieb. "Mit den Unternehmen wurden Strategien und Empfehlungen zu den Themen erarbeitet", berichtete Axel Wahlen von der WFG. Aus diesen sei wiederum ein Faltblatt gestaltet worden, das ab sofort bei der WFG in Heinsberg sowie bei den Volks- und Raiffeisenbanken erhältlich ist.

Zusätzlich zu den Workshops erarbeitet die WFG momentan noch das ergänzende Angebot "Arbeitgeberdialog plus", das zum Beispiel Exkursionen umfassen soll.

Quelle: RP
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