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Erkelenz
Viel Talent bei den Musikern von "Cardboard Fox"

Erkelenz. Die Acoustic Night in der Leonhardskapelle überzeugte mit einer jungen Formation aus Großbritannien. Von Katrin Schelter

Inzwischen ist die Acoustic Night zu einem festen Bestandteil der Veranstaltungen in Erkelenz geworden. Wer in froher Erwartung zu einem der Konzertabende ging, ist bisher nie enttäuscht worden - genauso wie am vergangenen Samstag, als das Publikum in der gut gefüllten Leonhardskapelle ein weiteres Mal unglaublich talentierte Musiker begrüßen durfte. Die Künstler der 13. Acoustic Night, die noch junge Formation "Cardboard Fox" aus Großbritannien, begeisterten das Publikum mit einer grandiosen Mischung aus Folk und amerikanischem Bluegrass, gespickt mit ein wenig Jazz.

Laura (Fiddle, Gesang) und Charlotte Carrivick (Gitarre, Gesang) sowie John Breese (Kontrabass, Gesang, Banjo) und Joe Tozer (Mandoline) präsentierten auch einige Songs ihres ersten gemeinsamen Albums "Out of Mind", das erst ab dem 13. Mai offiziell erhältlich ist. Ihre Lieder sind zu einem großen Teil voll von positiver Energie, ihre selbstgeschriebenen Texte sind treffsicher und wortgewandt. Die Band kreiert musikalische Poesie, die gute Laune und Lust auf mehr macht. Dazu kommen die Spielfreude, die den Mitgliedern unverhohlen anzumerken ist, und der locker-leichte Umgang mit dem Publikum, der mehr als einmal für herzliches Lachen auf beiden Seiten gesorgt hat.

Am Ende des Abends hatten die jungen Musiker von "Cardboard Fox" das Publikum restlos für sich gewonnen - der tosende Applaus und das lautstarke Verlangen nach einer Zugabe sprachen jedenfalls Bände. Viele Gäste gingen nach dem Konzert zielstrebig auf Alwin Nagel zu, den Initiator und Veranstalter der Acoustic Night, um mit ihm von der tollen Musik zu schwärmen oder ihm zum erneut gelungenen Engagement großartiger Künstler zu gratulieren. "Die sind ein Volltreffer!" - dieser enthusiastische Ausruf war am Samstag gleich mehrere Male unter den zufriedenen Besuchern zu hören.

"Cardboard Fox" fand sich erst 2013 als Band zusammen, die Mitglieder kennen sich aber schon sehr viel länger. In erster Linie sind sie sehr gute Freunde, die die gemeinsame Musik leben und lieben. "In unseren Songs beschäftigen wir uns eingehend mit Dingen aus dem Alltagsleben", sagte Charlotte Carrivick. Sie verbinden verschiedenste Ideen und Musikstile, ohne sich jedoch zu sehr auf eine bestimmte Richtung festzulegen, und erfinden sich mit dem virtuosen Wechselspiel ihrer Instrumente und dem mehrstimmigen Gesang der beiden Zwillingsschwestern in jedem Stück ein wenig neu. Gerade diese hervorragenden Eigenschaften machen sie bei den Fans sehr beliebt und brachten ihnen im letzten Jahr die Auszeichnung mit dem Spiral Earth Award in der Kategorie "Bestes Debut" ein.

Quelle: RP
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