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Sommerfreizeit Auf Sylt
Viel Wasser, Codewort und Nachtwanderung

Sommerfreizeit Auf Sylt: Viel Wasser, Codewort und Nachtwanderung
Die Erkelenzer Kinder besuchten in Hörnum auf Sylt einen Gottesdienst, den sie gemeinsam vorbereitet hatten. FOTO: DETLEF BONSACK
Erkelenz. Sommerfreizeit der Evangelischen Gemeinde Erkelenz auf Sylt, das bunte Programm geht weiter: Chaosspiel, Gottesdienst, Nacht- und Wattwanderung mit 45 Kindern.

Nach den ersten ereignisreichen vier Tagen ging es an Tag fünf nach Westerland, dem Hauptort auf der Insel. Viele nutzten die Gelegenheit, um ausgiebig zu shoppen. Am Sonntag besuchten wir den Gottesdienst in der Hörnumer Kirche, den wir in einer anderen AG vorbereiteten. Wir schrieben eigene Fürbitten und studierten ein Segenslied ein. Die Besucher des Gottesdienstes waren von unserem Engagement sehr begeistert und luden uns schon jetzt zur Beteiligung des Gottesdienstes in zwei Jahren ein.

Am Nachmittag stand bei den Inselspielen alles im Zeichen "Wasser". In verschiedenen Disziplinen wie Ballonwurf oder Schiffe versenken mussten sich die Gruppen beweisen. Dabei blieb so gut wie keiner trocken. Dennoch ist für niemanden Land unter, denn für alle Gruppen ist der Sieg noch erreichbar.

Am nächsten Morgen ging es chaotisch zu, denn wir spielten das sogenannte Chaosspiel. Auf dem ganzen Gelände waren Zahlen von 1 bis 80 verteilt. Die einzelnen Teams mussten diese Zahlen suchen und das Codewort, welches hinten auf der Karten stand, den Betreuern mitteilen. Die Gruppe bekam dafür eine Frage oder Aufgabe. Ziel des Spieles war es, mit seiner Spielfigur die Zahl 80 zu erreichen. Des Weiteren feierten wir am Abend das Bergfest. Und jeder Teilnehmer musste für dieses Fest eine Aktion beitragen, so dass es ein bunter und lustiger Abend für alle wurde. Um 22 Uhr hieß es aber nicht wie üblich "Bettruhe", sondern wir machten uns auf den Weg zu einer Nachtwanderung. Bei der erzählten uns die Betreuer eine Geschichte über vier Kinder, die durch Piraterie verschwunden sind, weil sie beobachteten, wie die modernen Piraten illegale Sachen schmuggelten. Bei völliger Dunkelheit im Wald wurde es gruselig, denn alle erschraken sich, als Sachen wie ein Galgen und Strick am Baum hingen. Ebenfalls waren die modernen Piraten unter uns und trieben ihr Unwesen. Am Strand selbst wurden wir dann Zeugen, wie Piraten wieder versuchten zu schmuggeln. Dennoch sind alle 45 Teilnehmer gesund am Haus angekommen. Trotz des gruseligen Abends konnten wir gut und lang schlafen. Am nächsten Morgen brunchten wir. Viele nutzen die Gelegenheit, um auszuschlafen. Bei herrlichem Sonnenschein verbrachten wir den Tag an unserem "Privatstrand" und feierten dabei den Geburtstag von Brendan, der 14 Jahre alt wurde. Am späten Nachmittag kamen die Leute von der Schutzstation Wattenmeer zu uns und machten eine Wattwanderung mit uns. Wir lernten viel über den Lebensraum Wattenmeer und durften "Queller" von den Salzwiesen und Meergrass aus dem Watt probieren. Jetzt freuen wir uns noch auf fünf weiter Tage auf Sylt mit einer Fahrt zu den Seehundbänken.

VON SAM, FLORIAN UND DETLEF

Quelle: RP
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