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Rund um Borschemich (neu) und den Oestricher Kamp wird gebaut
Vollsperrung der Düsseldorfer Straße

Rund um Borschemich (neu) und den Oestricher Kamp wird gebaut: Vollsperrung der Düsseldorfer Straße
Die Fußgängerbrücke zwischen dem Oestricher Kamp und Borschemich (neu) wird ab Montag, 5. September, saniert und dafür gesperrt. FOTO: spe
Erkelenz. Jogger, Fahrradfahrer, Spaziergänger, Hundebesitzer wie auch Autofahrer müssen sich in den nächsten Wochen, teilweise Monaten auf größere Veränderungen rund um Borschemich (neu) und den Oestricher Kamp einstellen. Von Andreas Speen

Zum einen werden sich ihre Wege ändern müssen, weil die Düsseldorfer Straße vom 5. September bis zum 21. Oktober für die dringend erforderliche Sanierung der Fußgängerbrücke für den Verkehr gesperrt wird. Zum Zweiten wird die Brücke, die den Oestricher Kamp und Borschemich (neu) verbindet, während dieser Arbeiten gesperrt sein. Und zum Dritten sind die Feldwege an der Borschemicher Mehrzweckhalle und durch das Wasserwerk hindurch mittlerweile gesperrt worden, weil dahinter die Erschließungsarbeiten für den Umsiedlungsort von Keyenberg, Kuckum, Berverath, Ober- und Unterwestrich in vollem Gange sind. Wer um Borschemich (neu) herum zu Fuß oder auf dem Fahrrad nach Rath-Anhoven möchte, kann seit dem 30. August allerdings wieder den zuvor ebenfalls gesperrten Geh- und Radweg entlang der Bundesstraße 57 nutzen.

Während sich die Erschließung des Umsiedlungsstandortes über einen längeren Zeitraum erstrecken wird, ist die Sperrung der Düsseldorfer Straße zwischen Burgunderstraße und Sachsenring nur für etwa sieben Wochen beabsichtigt. "Wir haben zwei Umleitungen erarbeitet, die an diesem Wochenende ausgeschildert werden", kündigt Ordnungsamtsleiter Dieter Stumm auf Nachfrage unserer Redaktion an. "Eine richtet sich an Lkw und die andere an Pkw. Keine wird über den Oestricher Kamp führen, weil das Wohngebiet aufgrund der Parksituation gerade von Lkw nicht zu befahren ist."

Zunächst hatte die 1998 erbaute Fußgängerbrücke über der Düsseldorfer Straße in den Sommerferien saniert werden sollen, jedoch verzögerte sich der Baustart. 2009 waren erhebliche Korrosionsschäden festgestellt worden. Diese treten in der Unterkonstruktion und an den Trägern auf. "Es besteht keine Einsturzgefahr. Es ist aber nötig, deren Fortschreiten zu verhindern", hatte Tiefbauamtsleiter Werner Spartz bereits im März erklärt. Die Konstruktion soll jetzt einen dauerhaften Korrosionsschutz erhalten, und zusätzlich sind kleinere bauliche Veränderungen geplant, um zum Beispiel den Regenwasserabfluss zu optimieren. 130.000 Euro sind dafür im städtischen Haushalt veranschlagt.

Lastwagen sollen ab Montag folgende Strecke nehmen (in beide Richtungen): von Rath-Anhoven kommend am Kreisverkehr mit der Düsseldorfer Straße weiter über die B  57 bis nach Granterath, dort auf die Kreisstraße 32, um Bellinghoven herum, auf die Kölner Straße, die Alfred-Wirth-Straße und bis zum Kreisverkehr bei Terheeg, wo wieder die Düsseldorfer Straße erreicht wird.

Pkw wird ab Montag folgende Umleitung empfohlen (in beide Richtungen): von Rath-Anhoven kommend am Kreisverkehr mit der Düsseldorfer Straße über die Krefelder Straße bis zur Kreuzung mit der Goswin- und Antwerpener Straße, dort über die Goswinstraße weiter zur Kölner Straße, auf die Alfred-Wirth-Straße und bis zum Kreisverkehr bei Terheeg, wo die Düsseldorfer Straße erreicht wird.

(spe)
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