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Erkelenz
Von Hohenbusch raus in die weite Welt

Erkelenz: Von Hohenbusch raus in die weite Welt
Ab nach Afrika: Sarah (9), Laura (10), Lina (10) und Charlotte (8, v.l.) sind mit Eifer bei der Sache. In und um Haus Hohenbusch macht das muntere Mädels-Quartett mit bei den Ferienspielen der Stadt Erkelenz. FOTO: JÖRG KNAPPE
Erkelenz. Weltreise - das ist das Thema der Aktionswoche, die im Verlauf der Ferienspiele der Stadt Erkelenz in diesen Tagen rund um Haus Hohenbusch stattfindet. 120 Kinder sind mit Spaß bei der Sache. Sie freuen sich schon auf die Wasserschlacht. Von Anke Backhaus

"Naaa, Markus, wie geht es dir denn heute?" Die Mädchen scheinen irgendetwas ausgeheckt zu haben. Sie grinsen alle. Aber so leicht ist Markus Wilmer nicht zu knacken - der Erkelenzer Stadtjugendpfleger hat längst Lunte gerochen. "Naaa, was klebt ihr mir denn nun auf den Rücken?", grinst er zurück. Ertappt! Wilmer hat das muntere Spiel der Mädchen durchschaut - kein Wunder, kennt er doch die Tricks seiner Pappenheimer nur zu gut.

In Hohenbusch ist in diesen Tagen wieder volles Programm angesagt. Die Stadt Erkelenz macht dort wieder Station mit der traditionellen Themenwoche im Rahmen der Ferienspiele. Diesmal hat sich das Team um Markus Wilmer das Thema "Weltreise" ausgedacht. 120 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren tummeln sich im Klostergarten von Haus Hohenbusch.

Nebenan im Atelier lassen sich die Kinder zu Zebras oder Giraffen schminken. Gerade ist nämlich Afrika an der Reihe. Sarah (9), Laura (10), Lina (10) und Charlotte (8) haben viel Spaß dabei und präsentieren sich draußen als gefährliche Tiere. Spaßige Szenen spielen sich dabei ab.

Markus Wilmer ist froh, dass das Geschehen routiniert abläuft. "Ich kann mich voll und ganz auf die Betreuer verlassen. Das ist natürlich sehr positiv." Und doch ist er immer wieder Ansprechpartner für sein Team - besonders in dieser Woche ohne Handy loszuziehen ist für Wilmer praktisch unmöglich. Gleich drei Busse musste er unterdessen ordern, um die Tour zum Irrland nach Kevelaer zu organisieren. Diese fand gestern statt.

Und dann ist da auch der Inklusionsgedanke: Das Betreuerteam, zu dem auch Sonderpädagogen zählen, würden sich freuen, wenn noch mehr Kinder mit Behinderungen an den Ferienspielen teilnehmen würden. Vorbereitet ist das Team allemal.

Zurück zu Markus Wilmer, den Mädchen und den Klebezettelchen: Während der Stadtjugendpfleger den Trick bereits bestens kannte, waren die Mädchen bei einigen Jungs - auch die aus dem Betreuerteam - schon viel erfolgreicher. Da dürfte es, sehr zur Freude der jungen Damen natürlich, eine ganze Weile gedauert haben, ehe die kleinen Klebezettelchen auch bemerkt wurden.

Morgen, also am Freitag, ist das große Finale angesagt. Wie immer steht die allseits beliebte Wasserschlacht auf dem Programm. Und irgendwie gibt es doch eine Premiere, denn weil die Verwaltungsspitze um Bürgermeister Peter Jansen derzeit im Urlaub weilt, darf Claus Bürgers, der Leiter des Jugendamtes der Stadt Erkelenz, erstmals ran - Bürgers wird also mutig morgen ab 14 Uhr in die Wasserschlacht einsteigen.

Quelle: RP
 
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