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Erkelenz
Wohlfahrtsverbände sind wertvoll

Erkelenz: Wohlfahrtsverbände sind wertvoll
Der Arbeiter-Samariter-Bund, die Arbeiterwohlfahrt, der Caritasverband, das Deutsche Rote Kreuz, der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband und das Diakonische Werk - alle sind im Kreis Heinsberg engagiert - werden von der Kreissparkasse Heinsberg in ihrer Arbeit finanziell unterstützt. FOTO: Uwe Heldens
Erkelenz. Um ihnen die Arbeit zu ermöglichen, gab die Kreissparkasse Heinsberg fast 650.000 Euro an sechs Wohlfahrtsverbände. Von Anke Backhaus

Eine große Spende für die gute Sache: 642.398 Euro hat die Kreissparkasse Heinsberg an sechs Wohlfahrtsverbände ausgeschüttet. Diese stellen in ihren verschiedenen Einrichtungen für Menschen in Not viele Hilfen zur Verfügung, stellte Thomas Pennartz einen Grund für das finanzielle Engagement der Sparkasse dar. Als zweiten nannte deren Vorstandsvorsitzender die Gründungsmotive der Sparkassen im Kreis Heinsberg vor 118 Jahren, die seinerzeit einen öffentlichen Auftrag zur Daseinsvorsorge erhalten hatten.

Der Arbeiter-Samariter-Bund, die Arbeiterwohlfahrt, der Caritasverband, das Deutsche Rote Kreuz, der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband und das Diakonische Werk profitieren von der jetzt überreichten Spende. Alle Wohlfahrtsverbände sind im Kreis Heinsberg aktiv. "Deren Mitarbeiter wissen nur zu gut, dass Menschen im Kreis Heinsberg regelmäßig vor Herausforderungen stehen, die sie ohne die Unterstützung ausgebildeter Helfer nicht meistern können", erklärte Pennartz. Er betonte, wie wertvoll und wichtig die Arbeit der im Kreis Heinsberg tätigen Wohlfahrtsverbände ist. "Sie tragen oft dazu bei, dass das Leben der Hilfesuchenden wieder in gute Bahnen kommt. Somit stärken die Wohlfahrtsverbände den gesellschaftlichen Zusammenhalt", fügte er bei der Spendenübergabe hinzu. "Dafür, dass die sechs Wohlfahrtsverbände im Kreisgebiet viele Menschen erreichen und somit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, gilt ihnen ein großer Dank." Um jedoch helfen zu können, sind eben vielfach finanzielle Mittel notwendig. Hierbei will die Kreissparkasse Heinsberg helfen, "um die Fortführung der wertvollen Arbeit sicherzustellen. Dies sind zum Beispiel eine Werkeinrichtung für Jugendliche, die Erziehungs- und Suchtberatungsstelle, die ambulanten Dienste oder die von der Diakonie und Arbeiterwohlfahrt gemeinsam betriebene Schuldner- und Insolvenzberatung in Hückelhoven." Pennartz sagte abschließend, wie wichtig es der Kreissparkasse sei, dass die Erträge aus ihren Geschäften in der Region verbleiben und im Sinne des öffentlichen Auftrages der Sparkasse - wie vor 118 Jahren auch heute noch - verwendet werden. Neben Thomas Pennartz überreichten Dr. Richard Nouvertné und Hans-Josef Mertens aus dem Vorstand der Kreissparkasse Heinsberg und Landrat Stephan Pusch die Spendensumme.

Quelle: RP
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