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Erkrath
A46: Lärmschutz für Anwohner

Erkrath. Zum Ende des Monats werden am Rand des Autobahnkreuzes Hilden Bäume und Sträucher gefällt. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW (kurz "Straßen NRW") richtet dort eine Baustelle ein, um mit dem Aufbau einer Lärmschutzwand zu beginnen.

Die neue Wand soll etwa 4,5 Meter hoch sein und eine Länge von 800 Metern haben. Mit den Baum-Fällungen wird in dieser Woche bereits begonnen. Die Fällungen der Bäume seien mit den Landschaftsbehörden des Kreises Mettmann und der Bezirksregierung Düsseldorf abgestimmt und würden landschaftspflegerisch begleitet, heißt es in einer Mitteilung. Auch der Artenschutz sei dabei berücksichtigt, betont Straßen NRW. Die neue Lärmschutzwand soll die Anwohner der Straße "An der Brandeshütte" gegen den Fahrzeuglärm schützen.

Die Wand reicht von der Überfahrt der Hochdahler Straße über die A 46 und führt entlang der Tangente Wuppertal (A 46) - Oberhausen (A 3) des Kreuzes Hilden bis kurz vor die Unterführung Max-Planck-Straße Erkrath. Wenn die Lärmschutzwand zum Ende des Jahres fertiggestellt ist, hat Straßen NRW etwa 1,3 Millionen Euro investiert. Noch bis zum Ende des Jahres fertig werden sollen auch die Bauarbeiten auf der A 3. Dort wird offenporiger Asphalt eingebaut, der die an der Autobahn lebenden Menschen deutlich entlasten soll. Es wird damit gerechnet, dass der Lärm um fünf Dezibel zurückgeht.

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