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Erkrath
Ärger über Deponie-Erweiterung

Erkrath. Die BmU will das Hubbelrather Thema noch einmal im Ausschuss diskutieren.

In Erkrath sorgt die geplante Süderweiterung der Zentraldeponie in Hubbelrath für Unmut. Schon gegen die Norderweiterung hatte die Stadt auf Antrag der Politik eine Klage eingereicht, sie dann aber wieder zurückgezogen. Erkrather Politiker setzen sich immer wieder mit dem Thema auseinander, allen voran Bernhard Osterwind von der BmU. Für die Planungsausschuss-Sitzung am Dienstag, 6. Dezember, hat er den Tagesordnungspunkt "Planfeststellungsverfahren südliche Erweiterung der Zentraldeponie Hubbelrath" beantragt.

Begründung: "Die Deponie ist undicht. Der Verbleib der giftigen Sickerwässer ist bis heute nicht aufgeklärt. Nunmehr wird trotzdem ein Planfeststellungsverfahren zur weiteren Erhöhung und Erweiterung der Deponie eingeleitet. In der Vergangenheit hat die Stadt Erkrath sich mehrfach vergeblich für eine Einhaltung der jeweiligen Planfeststellungsbeschlüsse ("Deckel") und gegen die geplante Süderweiterung ausgesprochen.

Wir verweisen insgesamt auf die in Teilen veröffentlichte Dokumentation, welche die BmU-Fraktion unter www.bmu-erkrath.de/umwelt/deponie-hubbelrath/index.html erarbeitet hat." Die Zentraldeponie Hubbelrath (ZDH) soll nach Süden erweitert werden, wo sie Erkrather Gebiet berühren wird. Die neu ins Auge gefasste Fläche beträgt gut 13 Hektar und könnte bis 2037 reichen.

Die Awista kalkuliert mit einem neuen Deponievolumen von 2,6 Millionen Kubikmetern. Den Erfahrungswerten nach entspricht dies einer Laufzeit von 17 bis 18 Jahren. Die Fläche würde deshalb nicht auf einmal, sondern in drei Abschnitten in Anspruch genommen.

Quelle: RP
 
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