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Erkrath
Alt-Erkrath: Gerberstraße wird zum Stolperpfad

Erkrath: Alt-Erkrath: Gerberstraße wird zum Stolperpfad
Die Anwohner Marianne Müller und Hartmut Bauer haben den ungepflegten Gehweg an der Gerberstraße satt. FOTO: Nima
Erkrath. Die Gehwegplatten sind locker, das Unkraut wuchert aus den Zwischenräumen. Anwohner sind verärgert. Von Nicole Marschall

"Furchtbar", seufzt Anwohnerin Marianne Müller, "das sieht hier wirklich fürchterlich hier aus". Vor den neuen Häusern auf dem Gelände von Pose Maré ist der Gehweg der Gerberstraße noch chic und ansehnlich.

Auf der anderen Straßenseite ist er nicht nur in die Jahre gekommen, sondern schlicht und einfach ungepflegt. Gräser und Unkraut wuchern durch die Fugen, die Wurzeln der großen Bäume haben die Platten nach oben gedrückt und zu einem unebenen Stolperpfad gemacht. Dass sich hier noch kein Fußgänger "auf die Nase gelegt" hat, sei eigentlich ein Wunder. Auch Müll sammelt sich bereits in den ungewollten "Grünflächen". "Wo Unrat ist, kommt weiterer Unrat hinzu", befürchtet Anwohner Hartmut Bauer. Im Juni habe er das erste Mal beim Grünflächenamt angerufen und berichtet, wie ungepflegt die Gerberstraße aussieht, erzählt er. Anfang August habe er dann sein Anliegen wiederholt. Doch bis heute hat sich nichts geändert. Auch Hinweise an die örtlichen Politiker hätten nichts gebracht, sagt er enttäuscht und verärgert. Auch letztes Jahr sei hier schon nichts geschehen. "Das habe ich bei der Stadt schon x-mal angemahnt, aber da tut sich nichts", sagt auch Monika Thöne, Leiterin der Caritas Begegnungsstätte Gerberstraße, resignierend: "Ich dachte, im Zuge der Baumaßnahmen ändert sich was, aber Fehlanzeige". Das kann auch Bauer nicht verstehen. Während der Arbeiten zur Erweiterung des Parks und der Verengung der Straße sollte eigentlich auch der Rest der Straße dem einen oder anderen Mitarbeiter mal ins Auge fallen, meint er, - zumal rings um den Bouleplatz Grünschnittarbeiten durchgeführt wurden.

Aber vielleicht haben die Anwohner und die Besucher der Gerberstraße ja doch noch Glück und ihr Gehweg kommt irgendwann doch noch an die Reihe. Auf Anfragen schrieb Tiefbauamtsleiter Heinz-Peter Heffungs, dass er den Hinweis auf die lockeren Platten gerne prüfen und bei Bedarf reparieren lassen werde.

Quelle: RP
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