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Erkrath/Hilden/Haan
Azubibörse: Erkrath ist erstmals mit an Bord

Erkrath/Hilden/Haan. Das Erfolgsrezept ist einfach. Jugendliche, die bei der Ausbildungsbörse am 23. April im Evangelischen Schulzentrum, Gerresheimer Straße 74 in Hilden einen größtmöglichen Nutzen erzielen wollen, vereinbaren nach Möglichkeit Termine und bringen gleich auch noch ihre Bewerbungsmappe mit. Denn die Chance auf einen Ausbildungsplatz ist groß: Rund 426 Lehrstellen haben die Aussteller dieses Jahr im Gepäck, weitaus mehr als 2015, als es lediglich rund 200 waren. Und mit 85 Betrieben ist die Zahl der Teilnehmer so groß wie nie. Zum Vergleich: Letztes Jahr waren es 80. Von Alexandra Rüttgen

Außerdem wächst die Zahl der teilnehmenden Städte: Neben Hilden und Haan ist jetzt auch Erkrath mit an Bord. Jetzt stellten die Beteiligten Veranstaltung und Programm vor. Dass sich an der Ausbildungsbörse nun eine weitere Stadt beteiligt, "begrüßen wir ausdrücklich", sagte Hildens Bürgermeisterin Birgit Alkenings. Schließlich seien die Arbeitsmärkte der drei teilnehmenden Städte "nicht so weit voneinander weg" und es gelte, die Jugendlichen mit gemeinsamer Anstrengung in der Region zu halten.

Thorsten Schmitz, der als Kämmerer der Stadt Erkrath in Vertretung des Bürgermeisters sprach, berichtete von einem "immer sehr positiven Feedback" zur Ausbildungsbörse, das über die Stadtgrenzen Hildens hinaus auch in Erkrath zu vernehmen sei. Aus diesem Grund beteilige sich auch die Stadt Haan bereits zum vierten Mal an der Börse, sagte Haans Bürgermeisterin Bettina Warnecke: "Das ist ein tolles Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit."

Rund 800 Schüler werden erwartet. Angesprochen sind Jugendliche aller weiterführenden Schulen ab der achten Klasse. Sind sie jünger, interessieren sie sich zwar noch nicht für einen Ausbildungsplatz, doch auch Praktika werden bei der Ausbildungsbörse vermittelt. Angeraten ist, sich über die Unternehmen schon im Vorfeld zu informieren. Dazu hat die Stadt Hilden im Internet eine Liste der Aussteller und ihrer Kurzportraits zusammengefasst sowie die angebotenen Lehrstellen aufgeführt. Über diese Liste im Internet können die Jugendlichen auch Gesprächstermine mit ihren Wunschfirmen vereinbaren.

Dabei ist zu beobachten, dass sich die Jugendlichen häufig auf einen Beruf festgelegt haben, über die Vielfalt der Berufsbilder aber nicht informiert sind. Das hat Hildens Wirtschaftsförderer Peter Heinze beobachtet.

Quelle: RP
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