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Erkrath
Benefizkonzert bringt 1500 Euro für das Hospiz

Erkrath. "Klez & More" gab es jetzt wieder in der katholischen Heilig-Geist-Kirche in Sandheide zugunsten des Hochdahler St. Franziskus-Hospizes. Diese Klezmer-Gruppe besteht aus den Solisten Annika Wagner, Lioba Siefen, Hartmut Magon und Ulrich von der Linde. Sie singen und spielen virtuos auf verschiedenen Instrumenten: Gitarre, Akkordeon, Bass, Klarinette, Saxophon. Von Gundel Seibel

Die Künstler spielen aus Liebe zur Musik, aus Leidenschaft und aus Freude. Da ist es nicht schwierig, dass der Funke von Musikern auf die Zuhörer überspringt - ganz nach überlieferter Klezmer-Tradition. Aber auch in Diexieland, Charleston und Ragtime versuchte sich das Quartett. Das Publikum war begeistert.

Jiddische und andere Lieder sang Annika Wagner mit einem Timbre und einer Ausdruckskraft, die berührten. Ihr Geständnis "Ich singe sonst nur in der Dusche" mochte man nicht so recht glauben. Aber dieses sympathische Understatement machte die Herzlichkeit der abendlichen Begegnung in der Heilig-Geist-Kirche zu einem besonderen Erlebnis.

Zugunsten der Hospizarbeit wurde musiziert. Als persönliche Geste hatten die vier Klezmer-Künstler schon am Nachmittag auf den Fluren des Hospizes ihr persönliches Ständchen gespielt, sehr zur Freude der dortigen Gäste. "Es ist uns schon wichtig, dass tüchtig was gespendet wird", sagte Ulrich von der Linde, der Frontmann von Klez & More.

Ein besonderer Glücksfall ist bei diesen Klezmer-Konzerten auch die enge Verbindung zwischen Elisabeth Verhoeven und der Hochdahler katholischen Kirchengemeinde. Denn die Redakteurin des WDR überrascht zwischen den einzelnen Musikstücken mit literarischen Leckerbissen von Theodor Fontane über Ephraim Kishon bis Hermann Hesse. Die schauspielernde Vorlese-Fachfrau hatte in diesem Jahr wieder zu Herzen gehende Texte mit Schmunzeleffekt ausgesucht.

Andreas Feller, der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins, sprach von großer Dankbarkeit gegenüber den Konzert-Akteuren, die zum Teil viele Hunderte Kilometer angereist waren, um den Hochdahler Hospiz-Freunden ihre Referenz zu erweisen.

Am Ende des Abends konnte Andreas Feller die Spendensumme von mehr als 1500 Euro auszählen.

Quelle: RP
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