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Erkrath
Blutspender helfen Leukämie-Patienten

Erkrath. Der DRK-Blutspendedienst West sowie die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei, rufen zur Blutspende und zur Typisierung auf. Viele Blutspender haben beim DRK angefragt, ob sie nicht bei einem normalen Blutspendetermin gleichzeitig Blut für die Typisierung spenden könnten. Das Rote Kreuz hat hierfür mit der Stefan-Morsch-Stiftung einen erfahrenen Partner gewinnen können. Am Freitag, 3. Juni, wird im Rahmen des Blutspendetermins darauf aufmerksam gemacht, wie durch Blutspenden und Stammzellspenden das Leben von Krebspatienten gerettet werden kann. Von 14.30 bis 19.30 Uhr heißt es deshalb in der Mensa des Gymnasiums Erkrath-Hochdahl, Rankestraße 4-6, "Lebensretter gesucht!".

Der DRK-Blutspendedienst West unterstreicht: "Die steigende Lebenserwartung älterer Menschen und das Ausscheiden von Spendern aus Alters- und Gesundheitsgründen wirken sich auf den Blutkonserven-Bedarf aus." Ähnliches sieht auch Emil Morsch, Vorstandsvorsitzender der Stefan-Morsch-Stiftung, durch den demografischen Wandel auf die Stammzellspenderdateien zukommen: "Es ist wichtig, junge Menschen über das Thema Blut- und Stammzellspende zu informieren. Denn die Zahl der Krebspatienten, die Blutkonserven und Stammzellspenden benötigen, wird mit einer wachsenden älteren Bevölkerung stark zunehmen." Auf eine hohe Beteiligung an der Aktion hofft auch Stephan David Küpper vom DRK-Blutspendedienst West. "Mit jeder Blutspende in Kombination mit einer Knochenmarktypisierung steigt die Chance für einen an Leukämie erkrankten". Jährlich erkranken in Deutschland rund 11.000 Menschen an Leukämie. Oft reichen Bestrahlung und Chemotherapie nicht aus, um den Krebs zu besiegen. Dann ist die Transplantation von Knochenmark oder Blutstammzellen eines gesunden Spenders die letzte Hoffnung auf Heilung.

Quelle: RP
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