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Erkrath
"Brückenfest" der Ercroder Jonges war ein Erfolg

Erkrath: "Brückenfest" der Ercroder Jonges war ein Erfolg
"Schlossherr" Rolf Deuerlein (v.l.) mit Lebensgefährtin Kirsten Verhardt und Baas Schellhase freuten sich über zahlreiche Besucher. FOTO: Dietrich Janicki
Erkrath. Das Wetter spielte am Samstag zunächst nicht mit. Doch am Nachmittag kamen zahlreiche Gäste zum Haus Brück. Von Thomas Peter

Das erste "Brückenfest" der Ercroder Jonges wurde am Ende doch noch ein Erfolg. Zwei Tage lang feierten Erkrather und Unterbacher in historischer Kulisse auf Gut Haus Brück unter der Autobahnbrücke.

Am Samstagmorgen hatte es noch nicht so gut ausgesehen: den ganzen Vormittag regnete es in Strömen. Doch pünktlich zum Beginn um 13 Uhr hörte der Niederschlag auf. Nach und nach kamen immer mehr Gäste, die noch den richtigen Zeitpunkt abgewartet hatten. Dann wurde es ein fröhliches Miteinander, in dem man sich auch durch einen weiteren kurzen Schauer gegen 17 Uhr nicht mehr stören ließ. Es wurde einiges geboten, denn die Ercroder Jonges bekamen Unterstützung von vielen befreundeten Vereinen. Die "Letzten Hänger" beteiligten sich mit einem gut sortierten Kuchen-Stand und verkauften diverse Sorten selbstgemachter Marmelade. Auch die Konkurrenz von der Großen Erkrather KG war vertreten, Dirk Hanten stellte den Jonges seine Grillanlage zur Verfügung und bei den Pfadfindern konnten die Kinder Stockbrote backen. Der benachbarte Reiterhof bot von 15 bis 17 Uhr Ponyreiten gegen nur drei Wertmarken an.

Für die musikalische Untermalung war DJ Thorsten Classe verantwortlich, den man eigentlich auf fast jedem Fest in Erkrath trifft. Er hat das nötige technische Equipment und außerdem ein gutes Händchen dafür, welche Musik zu welcher Zeit am besten passt.

Zwischendurch wurde auch live gespielt und gesungen, als "Cheep Charly & Friends" bekannte Klassiker mit provokant umgedichteten Texten präsentierten ("Ein Joint, ein guter Joint...").

Die zahlreichen Kinder interessierten sich mehr für die vier Hüpfburgen und auch das Kinderschminken war mal wieder ein Selbstläufer.

Frank Schellhase, der Baas der Ercroder Jonges, dankte Grundbesitzer Rolf Deuerlein dafür, dass dieser sein Haus Brück kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Wie wohl die meisten Gäste war auch Bürgermeister Christoph Schultz zum ersten Mal auf Haus Brück.

"Ich finde es toll, dass die Jonges immer wieder neue Orte für ihre Feste suchen und uns so auch die Geschichte Erkraths näherbringen", sagte Schultz in seiner Eröffnungsrede.

Es war nicht nur das erste Brückenfest, sondern auch das Jubiläumsfest zu 35 Jahren Ercroder Jonges. Seit 1982 hält der Verein nun Heimat und Brauchtum hoch und verbindet sie mit der Moderne.

Vielen hat das Brückenfest so gut gefallen, dass man im nächsten Sommer nach Haus Brück zurückkehren will.

Quelle: RP
 
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