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Erkrath
Die Stadt verpflichtet sich, CO2 einzusparen

Erkrath. Städtische Gebäude und Fahrzeuge sollen energieeffizienter werden. Neue Klimaschutzmanagerin vorgestellt.

Der Planungsausschuss (PlUV)hat ein neues "Energie- und klimapolitisches kommunales Leitbild" für die Stadt Erkrath verabschiedet.

Darin heißt es, "die Stadt Erkrath verpflichtet sich zur kontinuierlichen Steigerung der Energieeffizienz und dem nachhaltigen Umgang mit der Ressource Energie". Der CO2-Ausstoß solle bis 2030 um mindestens 23 Prozent (70.000 Tonnen) reduziert werden. Dazu sollen etwa die städtischen Gebäude und Fahrzeuge energieeffizienter gemacht werden. Die Bevölkerung soll zu einem bewussteren Umgang mit den Ressourcen motiviert werden.

Zentraler Punkt in dem klimapolitischen Leitbild, das sich an den Vorgaben der Deutschen Energieagentur orientiert, ist die Schaffung eines Klimaschutzmanagements. Im PlUV stellte sich die neue Klimaschutzmanagerin Lena Brümmer vor. Uli Schimschock (SPD) sagte, seine Fraktion begrüße das Leitbild und hoffe, dass der Bereich durch die Klimaschutzmanagerin Rückenwind erhalte. Er sagte Lena Brümmer jegliche Unterstützung zu. Die Grünen hätten sich ambitioniertere Ziele im Leitbild gewünscht, etwa die Reduzierung der CO2-Emissionen um 41 statt 23 Prozent. Außerdem solle auf dem Weg bis 2030 eine Zwischenbilanz gezogen werden, so Marc Göckeritz. Tatsächliche Emissionen in der Stadt Erkrath zu berechnen sei sehr aufwendig, sagte die Verwaltung in der Sitzung. Doch die Klimaschutzmanagerin werde regelmäßig Zwischenberichte abliefern.

Das Energie- und klimapolitische kommunale Leitbild wurde einstimmig, bei Enthaltung der FDP, vom Ausschuss beschlossen. Kohlendioxid gilt als Klimakiller. Jedes Jahr pusten die Erkrather etwa 330 000 Tonnen des Gases in die Atmosphäre. Pro Kopf kommen sie auf 7,2 Tonnen und liegen damit sowohl unter dem Landes- als auch dem Bundesdurchschnitt. Soweit die Statistik, die in einer Ausschuss-Sitzung im Jahr 2014 vorgestellt wurde. Das kommunale Klimaschutzkonzept soll der Bilanz nun auf die Sprünge helfen.

(tpp)
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