| 14.09 Uhr

Hochdahler Markt in Erkrath
Libanesische Familien lieferten sich Massenschlägerei

Erkrath: Hells Angels und Libanesen lieferten sich Massenschlägerei
Die Polizei ist auch nach der Schlägerei am Ort des Geschehens präsent. FOTO: Oliver Wiegand
Erkrath. Die Polizei hat Angaben zur Schlägerei am Mittwochabend korrigiert: Es habe sich um eine Auseinandersetzung zwischen zwei Angehörigen unterschiedlicher libanesischer Familien gehandelt. Ob Rocker der "Hells Angels" beteiligt waren, ist unklar. 

Zunächst hatte es geheißen, Mitglieder der Rockerbande "Hells Angels" hätten sich mit Männern mit Migrationshintergrund geprügelt. Eine Beteiligung der Rocker ist jedoch offenbar nicht sicher.

Zum Hochdahler Markt an die Karschhauer Straße gerufen worden war die Polizei am Mittwoch gegen 19:20 Uhr. Laut Notruf sei es zu einem Streit zwischen zwei Personen unterschiedlicher Familien mit libanesischem Migrationshintergrund gekommen. Grund der Auseinandersetzung soll nach ersten Ermittlungen ein Parkplatzstreit gewesen sein.

Bei Eintreffen erster Einsatzkräfte habe sich die Zahl der streitenden Personen jedoch bereits auf etwa 15 und 25 der jeweiligen Gruppen, also insgesamt etwa 40 Personen, erhöht. Schlichtungsversuche hätten keine Wirkung gezeigt, so die Polizei. Die Streitenden setzten Schlagwaffen, die Polizei Pfefferspray ein. Als Unterstützungskräfte eintrafen, sei ein Großteil der Beteiligten geflüchtet.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei soll eine der Streitparteien dem Rockermilieu nahestehen. So sollen sich unter den Flüchtenden auch Angehörige der "Hells Angels" befunden haben.

Bis zum Eintreffen der Unterstützungskräfte wurden drei Polizeibeamte leicht bis mittelschwer verletzt und waren nicht mehr dienstfähig. Außerdem wurden zwei der Streitenden leicht verletzt und befinden sich in ärztlicher Behandlung.

(ots)
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