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Erkrath
Erste Vorschläge für die Soziale Stadt

Erkrath: Erste Vorschläge für die Soziale Stadt
Der Stadtweiher soll besser an das Umfeld angebunden werden. Außerdem soll er Zugänge zum Wasser erhalten. FOTO: dietrich janicki
Erkrath. Die Verwaltung hat die erforderliche Kurzexpertise für die Teilnahme am Förderprogramm des Landes fertig. Sie wird morgen den Kommunalpolitikern im Ausschuss für Kultur und Soziales vorgestellt. Von Marita Jüngst

Die Kurzexpertise für das Bewerbungsverfahren zur Teilnahme am Förderprogramm Soziale Stadt für den Bereich Sandheide ist fertig. Die 43-seitige Ausarbeitung wird am Mittwoch, 10. Juni, im Ausschuss für Kultur und Soziales beraten. Die Kurzexpertise ist Grundlage für ein Gespräch mit den Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr sowie der Bezirksregierung Düsseldorf. Erst nach einer positiven Rückmeldung kann ein integriertes Handlungskonzept erarbeitet werden.

Doch schon bei der Erstellung der Kurzexpertise haben sich Schwerpunkte herauskristallisiert.

Stadtweiher und Umfeld Der Hochdahler Markt und der Stadtweiher könnten durch eine attraktivere Wegeverbindung besser miteinander verknüpft werden. Der Stadtweiher selbst sollte Zugänge zum Wasser erhalten. Drumherum könnten die Freizeitmöglichkeiten mit Beachvolleyball- und Basketballfeld, einem Grillpavillon und eine Liegewiese ausgebaut werden. Auf der Nordseite könnte ein saisonales gastronomisches Angebot etabliert werden.

Sandheider Markt und Grundschule Der Sandheider Markt soll als "Soziales Zentrum" belebt werden. Dort soll es Beratung und Hilfestellung für die Bürger geben, aber auch Möglichkeiten, um sich zu treffen. Im "Sozialen Zentrum" könnte in leerstehenden Ladenlokalen ein Quartiersmanagement einziehen ebenso wie das Haus der Vereine und Initiativen, ein Interkulturelles Begegnungszentrum sowie soziale Beratungs- und Dienstleistungsangebote. Auf dem Gelände der Grundschule Sandheide soll eine neue Grundschule mit offener Ganztagsschule gebaut werden.

Wohnsiedlung Sandheider Straße und Grünzug Mahnerter Bach Im Grünzug soll der Mahnerter Bach besser zugänglich sein, damit dort Kinder spielen können. Die Wohnsiedlung soll aufgewertet werden. Das bedeutet nicht nur eine energetische Sanierung der Wohnungen, sondern auch eine attraktivere Gestaltung der Fassaden, Hauseingänge und Tiefgaragen. Auf den Grünflächen könnten Mietergärten entstehen. Um das Gebiet zu beleben, sollen gemeinschaftliche Aktivitäten mit den Mietern gefördert werden. Außerdem könnten das IKZ Erkrath oder das Projekt "Die Werkstatt Erkrath" in der Wohnsiedlung untergebracht werden. Schließlich soll auch noch die städtische Kita Gretenberg saniert oder neu gebaut werden.

Wohnsiedlung Eichendorffweg Hier sollen die Hofgemeinschaftsflächen und die Gebäudefassaden deutlich ansehnlicher gestaltet werden. In einem Mieterbüro soll es künftig einen Ansprechpartner vor Ort geben.

In der Kurzexpertise ist aber deutlich mehr enthalten. So eine Beschreibung des Ist-Zustands in der Sandheide, also eine Bestandsanalyse. Außerdem wird das Gebiet, das gefördert werden soll, umrissen. Im Westen wird der Untersuchungsraum von der Bergischen Allee und dem Ortsteil Kempen begrenzt. Im Norden bilden die Karschhauser und Sedentaler Straße die Grenze, im Osten die Haaner Straße und der Ortsteil Willbeck. Die Stadtgrenze Erkrath und die Autobahn 46 bilden den Abschluss im Süden.

Quelle: RP
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