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Erkrath
Feuerwehr rettet Mountainbiker

Erkrath: Feuerwehr rettet Mountainbiker
Am Hubbelrather Weg landete der Rettungshubschrauber Christoph . Der Notarzt kümmerte sich um einen verletzten Motorradfahrer. FOTO: FW Erkrath
Erkrath. Offenbar zeitgleich schwer gestürzt sind am Sonntagnachmittag zwei Mountain-Biker, die gegen 17 Uhr im Waldgebiet Reutesberg/Nähe Rotthäuser Straße) in Alt-Erkrath unterwegs waren. Die beiden Jugendlichen wurden von der Feuerwehr in etwa 300 Meter Entfernung von einem befestigten Weg im Wald aufgefunden.

Einer der Radfahrer konnte noch selbst zum Rettungswagen laufen. Der zweite Jugendliche musste von der Erkrather Feuerwehr mit einer Schleifkorbtrage aus dem unbefestigten Gelände geborgen und dem Rettungsdienst übergeben werden. Beide Jugendlichen wurden von einem Notarzt untersucht und dann zur Uniklink Düsseldorf transportiert. Die insgesamt zehn eingesetzten Kräfte konnten den Einsatz nach etwa einer Stunde beenden, berichtet Markus Steinacker von der Erkrather Feuerwehr.

Noch während des laufenden Einsatzes wurde der Erkrather Feuerwehr ein Verkehrsunfall mit einem Motorrad auf dem Hubbelrather Weg, direkt nach der Eisenbahnüberführung gemeldet.

In einem auf 70 km/h Höchstgeschwindigkeit begrenzten Bereich der Kreisstraße überholte ein 47-jähriger Ratinger Motorradfahrer vor einem unübersichtlichen Kurvenbereich in der Fahrbahnmitte zwei vorausfahrende Autos. In Folge nahenden Gegenverkehrs musste er dieses Überholmanöver beenden. Beim Wiedereinscheren auf die eigene Fahrspur verlor der Ratinger ohne Fremdeinwirkung die Kontrolle über seine Maschine. Das Motorrad geriet zunächst mit dem Hinterrad gegen einen Bordstein und schleuderte auf eine langsam ansteigende Leitplanke. Hierdurch stürzte der 47-Jährige vom Krad auf den Gehweg hinter der Leitplanke, sein Motorrad schleuderte noch bis in die daneben befindliche Böschung. Da sich noch alle Rettungswagen und Notärzte im Einsatz befanden, wurde durch die Kreisleitstelle die Besatzung unter anderem der Rettungshubschrauber Christoph Rheinland aus Köln alarmiert. Der für den Einsatz mit den gestürzten Mountainbiker Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Düsseldorf passierte kurz nach der Alarmmeldung die Einsatzstelle und übernahm sofort die rettungsdienstliche Versorgung des verunglückten Motorradfahrer.

Zur Landesicherung für den Rettungshubschrauber musste noch zusätzlich eine Gruppe des Löschzuges Millrath alarmiert werden. Der schwer verletzte Motorradfahrer wurde unter Begleitung des Notarztes des Rettungshubschraubers mit dem Rettungswagen zur Uniklinik Düsseldorf transportiert.

Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs-, Unfallaufnahme- und Aufräumarbeiten wurde der Hubbelrather Weg für mehr als eine Stunde komplett gesperrt.

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