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Erkrath
Hauptschüler erkunden Berufswelt

Erkrath. An der Carl-Fuhlrott-Hauptschule zeigen Jugendliche Ergebnisse der Praktika.

Die Schüler der Carl-Fuhlrott-Hauptschule müssen zur Berufsvorbereitung zweimal ein Praktikum machen: eins in der 9. und eins in der 10. Klasse. Ende Oktober war es so weit, den Dienst für zwei (10. Klasse) beziehungsweise drei Wochen (9. Klasse) bei regionalen Betrieben und Einrichtungen anzutreten.

Nach den Praktika beschreiben und bebildern die Schüler ihre Erfahrungen auf bunten Postern, die nun in der Stadtbücherei im Bürgerhaus zu sehen sind. Schulleiterin Karin Malzkorn dankte Bibliotheks-Leiterin Michaele Gincel-Reinhardt, dass ihre Räume zur Verfügung stellt.´Viktoria (10. Klasse) hat ihr Praktikum bei der Bäckerei Schüren absolviert. In der ersten Woche war sie in der Fabrik in Hilden, wo die Waren für die ganze Region vorproduziert werden.

"Ich musste von 7 Uhr bis 14.30 in Backstube arbeiten" schreibt sie in ihrem Bericht. Da sei ihr gezeigt worden, wie man Kekse, Croissants und Zwiebelschnecken richtig zubereitet. In der zweiten Woche durfte sie in Hochdahl im Verkauf helfen. Ob das auch später als Beruf in Frage käme? "Wäre schon was für mich, dann aber im Verkauf. Oder was anderes, mit Büro", so die Schülerin.

Gina reitet in ihrer Freizeit und hatte sich für ein Praktikum als Einzelhandelskauffrau in einer Zoohandlung beworben. Die Regale sauberzumachen habe ihr nicht so viel Spaß gemacht, doch dafür durfte sie auch die Tiere füttern und sich um sie kümmern. Seine Berufung schon gefunden zu haben scheint Tom (9. Klasse). Er hat als Elektriker gearbeitet und seine Chefs seien ganz begeistert von ihm gewesen, weiß Betreuungslehrer Tran Nguyen. Nächstes Jahr will Tom sein Praktikum wieder dort machen und wird vielleicht für eine Ausbildung übernommen. "Ich muss die Schüler an dieser Stelle mal loben" sagte Nguyen. Es habe in diesem Jahr keine Probleme gegeben, kein Schüler sei vorzeitig entlassen worden. "Die Schüler suchen und bewerben sich selbstständig, das gehört zur Vorübung für eine spätere Bewerbung um einen Ausbildungsplatz", erklärt Karin Malzkorn.

(tpp)
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