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Erkrath
Hospiz bietet wieder Kurse für Sterbebegleiter an

Erkrath. Es gibt viele Motive, weshalb Menschen einen Befähigungskurs für die Sterbe-begleitung belegen.

Davon ist Kursleiterin Verena Penschinski überzeugt. "Am Ende eines Seminarabends sagte mir eine Teilnehmerin: "Ich habe gedacht, ich habe keine Angst vor dem Tod. Jetzt weiß ich, dass ich genau deswegen hier bin, um meiner Angst zu begegnen."

Natürlich spielen auch biographische (Hinter-)gründe eine prägende Rolle: Die einen sagen, dass sie ihre guten Eindrücke weitergeben wollen. Die anderen haben ungute oder gar traumatische Erfahrungen gemacht. Insofern wollen sie als Teilnehmer eines Befähigungskurses etwas davon aufarbeiten. Und es gibt einen dritten Grund, warum das Interesse für hospizliche Arbeit so groß ist: "Ich möchte mich weiterentwickeln und lernen, mit Menschen in existentiellen Krisenzeiten ("besser") umzugehen."

Nicht zuletzt bestehen - oft tabuisierte - Beweggründe wie Neugierde und Faszination: "Wie geht Sterben überhaupt?" Mancher sagt: "Ich habe bei dem Tod meines Angehörigen gar nicht richtig getrauert. Im Hospiz möchte ich lernen, wie das geht." Das Seminar, das am 31. Januar 2018 beginnt, soll all diese Facetten ergründen helfen. Einige Plätze sind noch frei! Das Seminar umfasst 6 Mittwoch-Abende und zwei Samstage. Die Kursgebühren betragen 80 Euro.

Kontakt Franziskus-Hospiz Hochdahl, Trills 27, Telefon 02104 93720.

Quelle: RP
 
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