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Erkrath
Jubiläum: Zehn Jahre Singen in der Bahnstraße

Erkrath. Spätsommerlicher Samstagvormittag in der Erkrather City - Trubel, Leichtigkeit, Gesang. Zum 10. Mal gaben sich die Erkrather Chöre Frauenchor Erkrath und MGV Männerchor die Ehre und erfreuten Passanten, Fangemeinde sowie auch die vielen Trödelaussteller, die sich von Bahnsteighalle bis Rewe-Center erstreckten, mit fröhlichen Liedern. Die Vereinsvorsitzenden Monika Krüger und Johannes Kenter konnten sich nicht nur über die vielen Zuhörer, die sich es sich in Stefan's Bistro bei Bier und Wasser gut gehen liessen und quasi in der Loge saßen, erfreuen. Von Gundel Seibel

Auch auf den Treppen hatten sich die Erkrather niedergelassen. Alle durften in die Lieder mit einstimmen, wenn es etwa hieß "Froh zu sein bedarf es wenig". Gleich im Kanon waren alle Sänger gefordert. Für Elisabeth Fleger, die Leiterin beider Chöre, gehört der Gesang zum Leben. Das zeigt sie temperamentvoll, das vermittelt sich ansteckend. "Bis auf einmal waren wir immer dabei", sagten Mia und Peter Schlebusch "Auch zu den Konzerten gehen wir immer", fügte das Ehepaar übereinstimmend hinzu.

Die MGV-Sänger boten auch ihre eigenen Lieder dar, unterstützt von Solist Heinrich Lorsbach. Manch ein Sänger wird an diesem Vormittag des gerade verstorbenen Sängers Peter Ernst gedacht haben, der sich nicht nur als Notenwart vorbildlich in die Vereinsarbeit eingefügt hat, sondern auch ein begeisterter Sänger war. "Unsere Matinéen in der Bahnstraße haben bisher immer bei Sonnenschein stattgefunden", erinnert sich Monika Krüger.

Und bei der Gelegenheit verweist sie gleich vorausschauend auf das bevorstehende Weihnachtskonzert am 13. Dezember um 17 Uhr in der Stadthalle. Sie verspricht das Erscheinen des beliebten Bariton James Tolksdorf und des Höseler Knabenchors.

Quelle: RP
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