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Erkrath
Kinder lernen, wie ein Lkw funktioniert

Erkrath: Kinder lernen, wie ein Lkw funktioniert
Beim Türöffner-Tag bei Timocom fühlten sich David (l.) und Jens fast wie echte Trucker. FOTO: Janicki, Dietrich (jd-)
Erkrath. Spielerisch konnten die Kinder erfahren, wie Dinge des täglichen Lebens mit Lkw in die Geschäfte gebracht werden Von Thomas Peter

"Is ne riesen Stimmung hier" kommentierte Ralph Caspers vom WDR. Am Tag der Deutschen Einheit hatte die "Sendung mit der Maus" zum "Türöffner-Tag 2015" aufgerufen und mehr als 40 Firmen und Vereine in ganz NRW waren gefolgt. In Erkrath beteiligte sich der Verein "Transportbotschafter" an der Aktion und öffnete die Halle des "TiComplex" an der Bessemer Straße für kleine und große Maus-Fans. Organisiert wurde das Ganze von Transportbotschafterin Marie Hendricks.

Spielerisch konnten die Kinder erfahren, wie Dinge des täglichen Lebens mit LKW in die Geschäfte gebracht werden und was es beim Umgang mit Großfahrzeugen im Straßenverkehr zu beachten gibt. Herzstück war der LKW-Parcours: An Start/Ziel bekam man einen Transportauftrags-Zettel, auf dem eingetragen wurde, wie viele Einheiten Mehl, Zucker, Butter und Eier benötigt werden. Dann schnallte man sich einen Pappkarton um (den "LKW") und lief die Rundstrecke bis zum "Lager" ab. Mit den bestellten Waren ging es dann zurück zum Waffelstand, wo die Zutaten ganz real verarbeitet wurden. Waffeln mit Eis und heißen Kirschen, Kaffee, Kakao und Erfrischungsgetränke waren gratis.

Für größere Kinder interessanter dürfte der ebenso reale LKW gewesen sein. Die Transportbotschafter hatten ihren vereinseigenen "Freightliner Classic XL" in der Halle aufgebaut, mit gewaltiger Zugmaschine à la "Optimus Prime" und 16-Meter-Auflieger. Beides war zur Anschauung geöffnet, die Fahrerkabine offenbarte ein hoch technisiertes Cockpit und dahinter ein richtiges kleines Wohnzimmer. Auf engstem Raum sind Sitzecke, Waschbecken, Kühlschrank und zwei Betten untergebracht, damit es den Truckern auf ihren langen Touren quer durch die USA an nichts mangelt. Deutsche LKW sind dagegen deutlich kleiner. Ulrike Bock war mit ihren Söhnen Marlon (11) und Maurice (9) gekommen und war zwiegespalten. Einerseits sei die Veranstaltung nett gemacht, anderseits seien LKW-Parcours und Ausmal-Wettbewerb für größere Kinder nicht so spannend. "Ich hatte etwas anderes erwartet. Auf der Homepage stand die Altersangabe 'von 8 bis 12" sagt sie. Immerhin habe man eine Fahrt mit dem Riesen-Truck gewinnen können. Die Kamerateams des WDR waren im Stress. Zwischen 10 und 15 Uhr mussten alle Türöffner-Stationen im Land abgeklappert werden, um Videos für die Website zu drehen.

Nach Hochdahl kam Ralph Caspers ("Wissen macht Ah") persönlich und moderierte in einem einzigen zweieinhalbminütigen Take die komplette Veranstaltung ab. Er lief mit den Kindern über den Parcours, ließ sich eine Waffel überreichen sprang ins Bällebad im LKW-Anhänger. Das Video und alle anderen vom Türöffner-Tag sind auf wdrmaus.de zu sehen.

Quelle: RP
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