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Erkrath
Madrigalchor singt in der Wieskirche

Erkrath. Müde, aber voller schöner Eindrücke und Erlebnisse, kehrte der Madrigalchor Millrath von einer sechstägigen Reise nach Oberbayern zurück. Mit dem Bus ging es nach Bad Tölz, wo im Posthotel Kolberbräu Quartier genommen wurde. Von dort aus startete bei schönstem Sommerwetter unter weiß-blauem Himmel das Besichtigungsprogramm. Es führte in die Königsschlösser Linderhof und Herrenchiemsee.

Höhepunkte waren die zahlreichen Klöster und Kirchen der Region. Der Chor unter dem Dirigat von Carlos Reigadas ließ es sich nicht nehmen, in den Klöstern Ettal, Bernried, Andechs, Diessen und Benediktbeuern Stücke aus seinem geistlichen Repertoire zu singen - sehr zur Freude der zahlreichen Besucher. Als besonderes Highlight für den Chor stellte sich das Singen in der Wieskirche dar, die zum Weltkulturerbe der Unesco gehört. Begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger von Reiseleiterin Annemarie, die sich als wahrer Glücksfall entpuppte. Die Milchbäuerin und sechsfache Mutter wusste in ihrer bodenständigen und humorvollen Art sehr viel Sachkundiges über ihre Heimat und deren Historie zu berichten. Es war wirklich ein großes Vergnügen, ihr zuzuhören.

Aber was wäre eine Chorreise ohne ein größeres Konzert? Es fand in der Kirche Sankt Andreas in Berchtesgaden statt. Vor zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern trug der Chor Werke von Vivaldi, Rutter, Mozart, Schubert und Arcadelt vor. Langanhaltender Applaus belohnte die Sängerinnen und Sänger für ihren gelungene Vortrag in der wunderschönen barocken Kirche. Für den Madrigalchor Millrath war dieser Auftritt der Höhepunkt der Reise, ermöglicht durch die engen Kontakte von Chorleiter Carlos Alberto Reigadas zu dem Stiftskapellmeister vor Ort, Stefan Mohr. Abende im Biergarten, Spaziergänge, eine Schifffahrt auf dem Chiemsee und gemeinsame Fernsehabende bei der EM rundeten die Reise ab.

Quelle: RP
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