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Erkrath
Neanderlandsteig: Sperren sind zum Bremsen da

Erkrath. Die 37 hölzernen Barrieren, die an verschiedenen Stellen des Neamderlandsteigs aufgestellt worden sind, sollen Radler ausbremsen - nicht aber die Durchfahrt gänzlich verhindern. "Dass der Steig für Radler tabu ist, gilt nur, wenn sie zu schnell unterwegs sind", stellt Kreissprecherin Daniela Hitzemann klar. "Und das tun leider zu viele."

Gestern hatten wir berichtet, dass eine der Schranken innerhalb weniger Wochen schon zum zweiten Mal zerstört worden ist, offensichtlich, um die freie Durchfahrt von "heizenden" Mountainbikern oder Rennfahrern weiter zu ermöglichen. Das ist aber gerade dort - am Hubbelrather Weg - sehr gefährlich, weil der Weg direkt an einer Reitanlage samt Pferdepraxis vorbei führt. Rasende Radler bringen Menschen mit dem Fluchttier Pferd in Gefahr, eine Pferdebesitzerin versteht nicht, dass die Durchfahrt nicht gänzlich verboten ist. "Das ist eine neuralgische Stelle", gibt Hitzemann zu. "Nur an einem weiteren Punkt haben wir bisher Kenntnis von einer zerstörten Schranke." Die Zerstörer hantieren nachts mit Kettensägen.

Insgesamt haben die Schranken 12.580 Euro gekostet, eine schlägt mit 340 Euro zu Buche, Montage inbegriffen.

(gök)
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