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Erkrath
Neues Clubhaus für den TSCU

Erkrath: Neues Clubhaus für den TSCU
Vorsitzende Edda Bretz-Risse, Architekt Wilfried Melles, 2. Vorsitzende Angela Damberg (sitzend, v.l.), Wirt Barat Tairi und Pressesprecher Ernst Becker feierten die Fertigstellung des neuen Clubraums und Bistros. FOTO: Dietrich Janicki
Erkrath. Nach sechs Monaten Durststrecke hat der TSC Unterfeldhaus nun sein neues Clubhaus feierlich eröffnet. Nach einem Wasserschaden Ende September war eine Renovierung erforderlich. So machte man gleich Nägel mit Köpfen und ließ die Inneneinrichtung komplett neu gestalten.

"Das Ganze steht und fällt mit der Gastronomie" sagt Pressewart Ernst Becker. Während der halbjährigen Bauzeit war Vereinsleben nur sehr eingeschränkt möglich. Vorsitzende Edda Bretz-Risse begrüßte die Gäste, darunter Edeltraud van Venrooy vom Stadtsportverband,.

"Wenn einer eine Reise tut, oder wenn er baut, dann kann er was erleben" zitierte die Vorsitzende das alte Sprichwort. "Wir kamen wie die Jungfrau zum Kinde, denn wir hatten 550 weitere Bauherren im Nacken sitzen", sagte sie und meinte die Vereinsmitglieder, die zwar teilweise ungeduldig fragten, wann das Clubhaus denn fertig sei, andererseits aber tatkräftig mit anpackten. "Ohne euch wären wir heute noch nicht fertig" lobte Bretz-Risse.

Das Interieur ist edel ausgefallen, mit modernen roten Polstersesseln und einer ebenso modernen Bar. Auch der Wirt ist neu: der Mazedonier Berat Tairi übernimmt mit seinem Cousin die Versorgung der Vereinsmitglieder und Gäste. Es gibt mediterrane Küche, aber auch Schnitzel mit Pommes. Vorher war eine Pizzeria drin, "aber das hat nicht so gut funktioniert", so Becker. Das Clubhaus steht als Restaurant auch Nicht-Mitgliedern offen. Die Neugestaltung wurde von Architekt Winfried Melles aus Unterbach geleitet. Auch er dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. "Es gab schon viele Baustellen in meinem Leben, die nicht so gut abgelaufen sind wie diese". Das Clubhaus umzubauen bezeichnete er als "vernünftige Entscheidung".

Schatzmeister Titus Brose durfte verkünden, dass die Kosten (etwa 120 000 Euro) problemlos über Spenden und Mitgliederdarlehen finanziert werden konnten.

Mit Constantinos Aslanidis wurde der erste Vorsitzende des seit 39 Jahren bestehenden Vereins geehrt. Aslanidis ist gerade 90 Jahre alt geworden und "wohl der älteste aktive Tennisspieler weit und breit".

(tpp)
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