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Erkrath
Stadt setzt Gutachter auf Mobilfunk an

Erkrath. Die Stadt Erkrath gehört zu den wenigen Städten in Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 2011 ein Mobilfunkkonzept beschlossen haben. Damit sollte einem möglichen "Wildwuchs" an Mobilfunk-Antennen in den Stadt Einhalt geboten werden.

Außerdem sollten die Bürger vor zu viel Strahlung geschützt werden. Inzwischen jedoch ist die technische Entwicklung rasant vorangeschritten, das Mobilfunkkonzept allerdings hat damit nicht Schritt gehalten.

Also abschaffen, sagten FDP und CDU am Dienstagabend im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung. Die wenigen großen Mobilfunkantennen mit ihrer großen Reichweite würden den Endverbraucher nicht schützen, sondern die Strahlung am Ohr nur verstärken, erklärte Inge Berkenbusch (FDP), die sich noch nie mit b dem Mobilfunkkonzept hatte anfreunden können.

Doch FDP und CDU konnten sich mit ihrer Forderung nicht durchsetzen. Denn Grüne und SPD folgten dem Antrag der BmU, die das bestehende Konzept von einem Gutachten überprüfen und dann möglicherweise weiter entwickeln oder verändern möchte. Klären soll das Gutachten unter anderem, ob die sechs Mobilfunkstationen in der Stadt unter den heutigen Bedingungen die Versorgung der Bevölkerung sucherstellen und gleichzeitig die Strahlenbelastung möglichst niedrig halten können. Oder ob es bessere Alternativen gibt.

(jün)
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