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Erkrath
Toter-Winkel-Siegel für die Stadt

Erkrath. Die Transportbotschafter machen Schüler auf die Gefahren aufmerksam.

Mit der Aktion "Achtung: Toter Winkel!" sensibilisieren Transportbotschafter Schüler für Gefahren im Straßenverkehr. Der Stadt Erkrath hat der Verein nun sein "Toter Winkel"-Siegel verliehen. Laut einer Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) sterben deutschlandweit jährlich rund 30 Radfahrer im toten Winkel rechts abbiegender LKW. Die Transportbotschafter e.V. sensibilisieren mit ihren "Toter Winkel"-Schulungen Schüler für die Gefahr. Mit einem auffälligen Freigthliner-Truck ihres Arbeitgebers TimoCom sind sie dazu unterwegs und knüpfen an die Verkehrserziehung in den Schulen an.

Während ein Teil der Schüler in den Truck einsteigt, bleiben die anderen in den toten Winkeln vor, hinter und an den Seiten des Großfahrzeugs stehen. So sehen die Klassenkameraden im Führerhaus eindrücklich, was der Fahrer sieht - oder eben nicht sieht. "Nur wenn ich den Fahrer sehen kann, kann er auch mich sehen", gibt Uebel den Schülern als goldene Regel dann mit auf den Weg und rät, Blickkontakt mit dem Fahrer aufzunehmen.

Seit 2012 haben die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins jede Erkrather Schule mindestens einmal besucht. Und auch aus dem Umland erhalten sie immer mehr Anfragen. Jährlich nehmen 3.500 bis 4.000 Schüler an den Schulungen teil. Die Schulen erhalten ein Siegel, das die Transportbotschafter nun auch der Stadt Erkrath für ihre Unterstützung verliehen haben. Bürgermeister Christoph Schultz nahm das "Toter Winkel"-Siegel in Empfang und versprach Unterstützung auch bei einem weiteren Vorhaben der Transpo2016 umgestaltetrtbotschafter: Der Verein will im Erkrather Stadtgebiet "Trixi-Spiegel" installieren. Die Spiegel bilden an Ampeln den toten Winkel neben Großfahrzeugen ab und sollen so die Gefahr minimieren, dass der Fahrer Fußgänger oder Radfahrer rechts neben seinem Fahrzeug übersieht.

(nm)
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