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Erkrath
Uhlenhof-Turnier lockt Besucher von weit her

Erkrath. Der einst international erfolgreiche Springreiter Peter Weinberg gehört zu den Stammgästen. Von Dominique Schroller

Auf die ersten Erfolge stoßen Britta und Nina Maassen mit Verena Schwinghammer an. Sie hat im M-Springen auf dem Uhlenhof den sechsten Platz belegt. "Das dachten wir, darauf gönnen wir uns einen Sekt", sagt Nina Maassen. Sie hat mit ihrer Schwester die Amazone aus Bayern zum Turnier begleitet. "Wir kommen gerne her, weil der Verein sich immer sehr viel Mühe gibt."

Die Sektbar kann auch Margitta Dietrich empfehlen. "Das gibt es längst nicht auf jedem Reitturnier", sagt die Ratingerin. Sie hat ihre Tochter begleitet, die gerade das L-Springen gewonnen hat. "Wir kommen seit Jahren her - auch, weil das Ambiente sehr schön ist und das Essen so gut schmeckt." Das kann Janina Thomsen nur bestätigen. Sie probiert gerade die Rosmarin-Drillinge aus der Pfanne mit Kräuter-Quark. "Das ist mal etwas anderes als die üblichen Pommes mit Currywurst und schmeckt wirklich gut", sagt die Besucherin aus Bonn.

Aus Herzogenrath kommt Peter Weinberg. Der einst international erfolgreiche Springreiter und gefragte Ausbilder ist Stammgast auf dem Uhlenhof. "Das Turnier hier hat eine lange Tradition und ich komme seit vielen Jahren hierher. Die Anlage bietet beste Bedingungen für guten Sport." Der Trainer begleitet zahlreiche seiner Schüler, die in Erkrath am Start sind. Seiner Tochter hat Jörg Hübner bei ihrem Ritt durch den Parcours die Daumen gedrückt. "Es hat geholfen, sie ist Zweite geworden", sagt er stolz. Der Krefelder ist zum ersten Mal Gast der Düsseldorfer Reitertage. "Es gefällt mir sehr gut. Die Anlage ist sehr schön aufgebaut und auf der überdachten Terrasse sitzen wir auch bei einem Regenschauer im Trockenen und können das gute Essen genießen."

Für Wraps und Salat mit Flusskrebsen und Lachs verkauft Andreas Scholz fleißig Turnierdollar. Die Scheine lassen sich gegen Speisen und Getränke eintauschen. "Das finde ich eine wirklich schöne Idee", sagt der Ehrenamtler. Er hat seine Schicht gerade angetreten, ist aber noch bis um 20 Uhr am Abend im Einsatz. "Eigentlich bin ich gar nicht pferdebegeistert, doch ich unterstütze hier meine Frau und das macht auch Freude."

Quelle: RP
 
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