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Erkrath
Volker Rapp zeigt Fotografien bei Kunstmesse

Erkrath. Bei der diesjährigen "urbEXPO" - das Kunstwort steht für Urban Exploring und Expo/Ausstellung - ist auch der Erkrather Volker Rapp vertreten. Aus rund 70 Bewerbern wurde er für die Ausstellung in Bochum gemeinsam mit 25 anderen Künstlern aus Deutschland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Schottland und der Schweiz ausgewählt. Die "urbEXPO" stellt zeitgenössische fotografische Positionen zu den Themen "verlassene Orte" und "Ästhetik des Verfalls" vor. Ausstellungsort ist der alte Gärkeller der Brauerei im Bochumer Schlegel-Gebäude.

"Das Thema Verfall begleitet mich auf meinen Reisen seit Anfang der Neunziger, als ich in den Trümmerfeldern der Agora in Athen stand", sagt Volker Rapp. Von den bürgerlichen Gebäuden bleibe in der Regel nicht viel übrig, Fachwerk und Holz seien zu vergänglich. "Es müssen ja nicht immer steinerne Zeugnisse sein", meint Rapp, "so habe ich unlängst in der chilenischen Atacama-Wüste einen Ringlokschuppen entdeckt." Mit den ausgestellten Motiven aus Syrien und Tibet trifft er ein aktuelles Thema: "Eine Schande, was mit Palmyra passiert ist.

Ich habe vor Jahren alleine einen Sonnenaufgang innerhalb der kilometerlangen Kolonnaden erlebt. Das hat eine ganz besondere Magie." Die Ausstellung ist ab heute bis zum 4. September im Schlegelhaus Bochum, Willy-Brandt Platz 5-7, zu sehen. Es werden 84 Bilder von 26 Fotografen gezeigt.

Quelle: RP
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