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Geldern
20 Jahre Arbeit für die Steprather Mühle

Geldern: 20 Jahre Arbeit für die Steprather Mühle
Der Vorsitzende Ludger Kersten (rechts) mit Hans Drissen, Maria Tebbe, Horst Locksiepen und Tini Roggenbuck, die seit 20 Jahren dabei sind. FOTO: Förderverein
Geldern. Vier Ehrenamtler wurden für ihren unermüdlichen Einsatz geehrt. Verstärkung gesucht.

Vor 25 Jahren wurde der Förderverein Steprather Mühle gegründet. Seitdem gibt es Menschen, die sich mit großem Durchhaltevermögen für den Erhalt einsetzen. Rund 170 Mitglieder tragen den Verein heute, 34 ehrenamtlich Tätige setzen das Betriebskonzept um. Sie pflegen die Außenanlagen, mahlen Korn zu Mehl, führen Reparaturen durch, und die meisten von ihnen organisieren und verkaufen im Cafébetrieb.

Bei der Weihnachtsfeier des Fördervereins dankte der Vorsitzende Ludger Kersten nun vier Personen für 20 Jahre Engagement. So ist Maria Tebbe fast von Anfang an im Service des Cafés tätig. In dieser Zeit hat sie so manches Vollkornbrot, viele Platten Kuchen und Kannen Kaffee über die Theke gereicht.

Viele Jahre lang hat Tini Roggenbuck den Cafébetrieb organisiert. Sie war zuständig für den Einkauf, für den Verkauf, für den Einsatz und die Motivation der ehrenamtlichen Helfer. Viele Besucher kennen sie als die "Mühlenmutter". Außerdem hat sie 17 Jahre lang dem Vorstand angehört. Hans Drissen war einige Jahre im Vorstand tätig und hat immer dort geholfen, wo er gerade gebraucht wurde. Zuletzt hat er sich mit um die Außenanlagen gekümmert. Horst Locksiepen blickt ebenfalls auf 20 Jahre Ehrenamt zurück. Er gehört zum Verkaufsteam, pflegt die Küchenmaschinen, ist bei Anstreicherarbeiten zur Stelle, macht Mühlenführungen und gehört seit Jahren dem Vorstand an.

Der Mann der allerersten Stunde ist allerdings Werner Kirking. Er hatte seinerzeit die Vision, die damals schwer verfallene Mühle zu restaurieren, und zwar so, dass sie den Betrieb wieder aufnehmen konnte. Lange Jahre war er auch der Vorsitzende des Fördervereins. Seit den Anfängen hat er seine Bemührungen nun über 25 Jahre lang in den Dienst der Mühle gestellt. Bei der Weihnachtsfeier dankte ihm Ludger Kersten in Abwesenheit für seine Verdienste.

Das Konzept, die Mühle aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Eintrittsgeldern und Einnahmen aus dem Cafébetrieb zu erhalten, funktioniert, teilt der Verein mit: "Seit der Wiederinbetriebnahme 1995 gibt es keinerlei öffentliche Zuschüsse mehr." Das Mühlenteam wirbt nun um Verstärkung, damit das langfristig so weitergeht. "Jeder, der sich angesprochen fühlt und einige Stunden im Monat ehrenamtlich mitwirken möchte, ist herzlich willkommen", heißt es. Fragen beantwortet der Vorsitzende Ludger Kersten unter Telefon 02831 87789.

Quelle: RP
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