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Straelen
2000 Besucher beim Treckertreffen

Straelen: 2000 Besucher beim Treckertreffen
Matthias Hornen ist Landmaschinen-Mechaniker-Meister aus Goch und hat sich auf die Restauration von alten Traktoren spezialisiert. Sein Lanz Bulldoh D9538 aus dem Jahr 1937 ist eines der letzten Exemplare seiner Art. FOTO: Binn
Straelen. Die Schlepperfreunde Straelen-Holt legen sich wieder richtig ins Zeug und holen bei ihrer Veranstaltung zahlreiche Freunde der Landmaschinen in den Kreis. Rund 160 Fahrzeuge konnten auf der Wiese "In de Hees 3" bestaunt werden. Von Christoph Kellerbach

Etwa 2000 Leute waren am Wochenende vor Ort beim großen Treckertreffen der Schlepperfreunde Straelen-Holt. Denn die einzelnen Freunde der kraftvollen Maschinen waren mit ihren Frauen und Kindern sowie Freunden und Bekannten gekommen, um in gemütlicher Runde unter Gleichgesinnten ein tolles Wochenende zu verleben. Dass dies auch gelang, dafür sorgten nicht nur die 18 Mitglieder der Schlepperfreunde. "Denn jeder hat ja eine Freundin und die hat auch wieder einen Freundeskreis und Bekannte und die haben uns unglaublich viel unterstützt", verriet Schlepperfreund Andre Engh-Bongers. "Die haben so viel gemacht und geholfen. Wir waren wirklich auf sie angewiesen, damit all dies hier so gut gelungen ist. Das kann man gar nicht groß genug erwähnen."

"Die Räumlichkeiten stellte der Gartenbau Maes zur Verfügung, während wir dank Bauer Deckers das Feld nutzen konnten", erklärte Nils Bons, Vorsitzender des Straelen-Holter Vereins. "Beim letzten Treffen vor zwei Jahren hatten wir bereits 80 verschiedene Trecker dabei und dieses Mal sind es ganze 160 geworden." Damit die Maschinen auch etwas zu tun hatten, gab es dieses Mal viele neue Aktionen. Angefangen bei einem Leistungsprüfstand, bei dem die Besitzer ihre Fahrzeuge testen konnten, bis hin zu einer Trecker-Wippe und Hindernisparcours, der den Teilnehmern Geschick und Können abverlangt. Ein Highlight war auch die Traktorenrallye: "Die ging 15 Kilometer hier einmal komplett durch die Gegend und führte die Fahrer an verschiedenen Stationen vorbei, damit sie auch mal die Gegend kennenlernen", so Nils Bons. "Denn die Schlepper kamen am Wochenende aus einem Umkreis von zwei bis 150 Kilometern." Die weiteste Fahrt hatte ein Trecker aus Belgien hinter sich.

Aber warum Trecker, was ist die Faszination? "Einfach, weil wir damit aufgewachsen sind, weil sie ein Teil von uns sind", meinte Andre Engh-Bongers, und Nils Bons fügte hinzu, "dass meine ersten drei Worte: 'Mama, Papa, Brumananna' waren. Und das Letzte sollte 'Traktor mit Anhänger' heißen. Hier auf dem Land hat man eben eine besondere Beziehung zu den Schleppern." Es gab eine Verlosung mit vielen Preisen und am Samstagabend fand eine große Disko statt, bei der die Traktorenfreunde richtig gut Stimmung gemacht haben. Aber auch neben den verschiedenen Schlepper-Events war für ein gelungenes Beisammensein gesorgt. "Die Organisatoren hier machen sich immer so viel Mühe", fand Besucher Heribert Offer aus Neukirchen, der mit seinem "Lanz Bulldog"-Trecker mit dem Baujahr 1938 vor Ort war. "Hier ist es richtig gemütlich. Man kann grillen und ein Bierchen trinken, während die Kinder diese Hüpfburg und andere Sachen haben. Das hier ist ein tolles Familientreffen für alle, die mit alten Landmaschinen etwas anfangen können und die ein schönes Wochenende erleben wollen."

Quelle: RP
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