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Wachtendonk
30 Jahre Jona-Kirche in Wachtendonk

Wachtendonk. Nach dem Motto "Kirche im Wandel. Offen, lebendig, überraschend." feierte die Gemeinde an zwei Tagen denrunden Geburtstag. Die Veranstalter zeigten sich zufrieden mit dem Angebot, an dem rund 150 Leute beteiligt waren. Von Yvonne Theunissen

Weltoffen, so zeigte sich die evangelische Kirchengemeinde der Jona-Kirche in Wachtendonk am Freitag, 20. Mai, und Sonntag, 22. Mai, zum 30-jährigen Bestehen nach dem Motto "Kirche im Wandel. Offen, lebendig, überraschend." Pfarrerin Ulrike Stürmlinger blickte zurück: "Die Jona-Kirche ist nie eine Kirche gewesen, die unter sich geblieben ist. Das gilt für evangelische und katholische Christen, aber wir haben uns auch immer für alle anderen Konfessionen geöffnet."

Der Grundstein der Kirche wurde 1985 gelegt, der Freitag präsentierte sich daher als bunter Abend zu diesem Jahrzehnt. Los ging es mit einem Umtrunk vor der Kirche und einem Auftritt der afrikanischen Trommelgruppe Karibu.

Presbyterin Margitta Johannsmeyer-Gorka führte durch das Programm, das sich aus Musik und Texten, Lustigem und Ernstem zusammensetzte: "Jeder hat die 80er anders erlebt, aber es sind spannende Jahre gewesen. Und wie kann man das besser einleiten als mit Musik."

Der Gospelchor "Voices", als Vertretung des erkrankten Jakob Stauber unter der Leitung von Andres Ruppel, präsentierte als Einstieg einige Songs aus den 80er Jahren. Weiter ging es mit einer von Presbyter Wolfgang Herzog zusammengestellten Tagesschau, die die Entstehung der Kirche thematisierte. Vor allem die Outfits im Film sorgten für viele Lacher. Gorka: "Und die Mode machte vor Schrecklichem nicht halt!" Herzog gab im weiteren Verlauf des Abends auch einen Einblick in die Themen und Aufgabenbereiche der Presbyter in den 80ern.

Im Anschluss gab der Vorsitzende der Gemeinde, Hartfried Toennessen, einen Überblick über die Geschichte der Stadt Wachtendonk und bei einem weiteren emotionalen Auftritt über die Weltgeschichte. Er verlas einen Auszug der Gründungsurkunde der Kirche, in der die damals aktuelle Situation mit vielen Kriegen und Bedrohungen, Umweltverschmutzung etc. dargestellt wurde. Dieter Benthin und Matthias Stürmlinger unterhielten die rund 200 Gäste mit in einen Sketch eingebetteten Texten von Hanns-Dieter Hüsch.

Neben der Musik von Voices trug auch die Jona-Band zum Gelingen des Abends bei. Ein Mitsing-Konzert durch die Hits der 80er von "99 Luftballons" bis "Ins Wasser fällt ein Stein" sorgte für lautstarke Stimmung.

Auch der Sonntag stand mit Gottesdienst, Kinderbelustigung, Rätseln und einem Auftritt des "coro andante" ganz im Zeichen des 30-jährigen Bestehens. Pfarrerin Stürmlinger war zufrieden mit der Feier: "Im Grunde wurde das Jubiläum von den Gruppen der Jona-Kirche gestaltet. Es ist total schön, wie da alles zusammenfließt. Rund 150 Leute waren in irgendeiner Weise daran beteiligt, dass wir das Fest so ausrichten konnten."

Offen, Lebendig und überraschend: So geht die Jona-Kirche auch in die nächsten Jahre.

Quelle: RP
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