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Geldern
Achterhoek - Zentrum des Frohsinns

Prinzenempfang der Rheinischen Post in Geldern
Prinzenempfang der Rheinischen Post in Geldern FOTO: Seybert, Gerhard
Geldern. Tolle Stimmung beim Prinzenempfang der Rheinischen Post im Festzelt. Jecke Delegationen aus dem ganzen Gelderland dabei. Viel Beifall für Lieder und Tänze. Zwischendrin Stärkung mit leckerer Currywurst. Von Michael Klatt

Am Ende galt der Jubel den Gastgebern, die zum Finale noch einmal auf die Bühne gekommen waren: AKG-Vorsitzender Johannes Otten, das Prinzenpaar Dominik I. und Angelika I. und die Achterhoeker Tänzer. Stolz blickten sie zurück auf den RP-Prinzenempfang im Festzelt. Zwölf jecke Delegationen versammelten sich im Zentrum der kleinen Ortschaft und machten sie vier Stunden lang zum Zentrum des närrischen Frohsinns.

Der brauchte nicht lange, um sich zu entwickeln. Schon vor dem offiziellen Beginn kam es zu ersten "Bützchen", schnell landeten die Anstecker der Karnevalsvereine an den Revers vieler guter alter Bekannter. Den Reigen der Darbietungen eröffnete das Gelderner Kinderprinzenpaar Maike-Helena I. und Lukas I., die den Zuschauern "Helau"-Rufe entlockten. Schon zuvor hatten die Moderatoren, RP-Lokalchef Lutz Küppers und Christian Breuer, getestet, wie gut bei Stimme die rund 200 Anwesenden waren.

Die sparten auch im weiteren Verlauf nicht mit Jubelrufen und Beifall. Denn jetzt enterte eine bunte Gruppe nach der anderen die Bühne. Die Ko+Ka-Aktiven aus Issum feuerten ein flottes Lieder-Medley ins Publikum. Die mit Abstand größte Tanzgruppe brachte einmal mehr der Gemeindejugendring Weeze, der das hohe Niveau der Vorjahre bestätigte. Das galt erst recht für die Tanzgarde aus Wachtendonk, die gegen Ende des Abends "Zugabe"-Rufe einheimste und diesen Wunsch auch erfüllte.

Die AKG, die elfjähriges Jecken-Jubiläum feiert, setzte im wahrsten Sinne des Wortes einen Glanzpunkt. Karin Raimondi aus Twisteden, seit mittlerweile 25 Jahren auf der Bühne, blies immer wieder das "Attacke"-Signal und rockte das Zelt mit "Döp döp döp", Veerts Prinz Gerd II. war ganz Sänger-Routinier, und die Blau-Weißen aus Hartefeld zeigten, wie schwungvoll das "Dorf mit H" ist und dass Helene Fischers "Atemlos" auch zwei Oktaven tiefer gesungen werden kann.

Die Achterhoeker Küche sorgte mit selbstgemachter Currywurst, Frikadellen, belegten Broten und Kaltgetränken dafür, dass es für die Energie immer Nachschub gab. Die reichte bei manchen bis nach dem Finale. Auch Dank Diebels.

Quelle: RP
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