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Kerken
Aldekerk: Ausschuss empfiehlt neue Sportanlage

Kerken: Aldekerk: Ausschuss empfiehlt neue Sportanlage
Ausschussvorsitzende Ellen Westerhoff, Bürgermeister Dirk Möcking (vorne) und die anderen Teilnehmer der Ortsbesichtigung im Ackermansfeld. FOTO: Seybert
Kerken. Die Entscheidung trifft der Kerkener Rat am 27. September, doch die Weichen hat der Schul-, Kultur- und Sozialausschuss gestellt. Einstimmig empfahl er den Bau eines Kunststoffmehrzweckfeldes ("Gummiplatz") im Freizeitgelände Ackermansfeld. Er soll den Platz ersetzen, der am Rahmer Kirchweg dem Bau der neuen Sporthalle weichen musste.

Vor der Sitzung trafen sich Politiker, Verwaltungsvertreter und Sebastian Bödeker, Rektor der St.-Petrus-Grundschule und damit Gastgeber für die in der Aula stattfindende Sitzung, auf dem Gelände. Rote und gelbe Pylonen sowie rotlackierte Holzpfähle markierten die Vorschläge der Verwaltung und der Schule für die Größe des Feldes beziehungsweise die Lage der Laufbahn. Das Gremium folgte dem Ansinnen der Schule, die Laufbahn längs des Spielfeldes statt an der östlichen Stirnseite anzulegen. Das ermöglicht eine Länge von 60 statt 50 Metern und somit das Auslaufen. Zwei Sprunggruben sollen in den Platz integriert werden.

Eine längere Diskussion entwickelte sich über die Investitionssumme und über die Größe des Feldes. Der letztlich favorisierte Verwaltungsvorschlag sieht eine Breite von etwa 18 Metern und eine Länge von rund 38 Metern vor. Das ist kleiner als das alte Feld (etwa 21 mal 42 Meter) und für die SPD das Minimum, wie Fraktionsvorsitzender Uwe Priefert betonte. Ulrich Neffe (CDU) forderte, die Summe zu deckeln. Die Christdemokraten sprachen sich dafür aus, das Geld zusammenzuhalten, nicht zuletzt mit Blick auf Begehrlichkeiten in Nieukerk. Bürgermeister Dirk Möcking ist zuversichtlich, das Projekt mit den vorgesehenen insgesamt 140.000 Euro zu schaffen. Bauamtsleiter Klaus Arnolds berichtete von den Ergebnissen einer neu in Auftrag gegebenen schalltechnischen Untersuchung. Die Spielfläche halte alle Auflagen ein, sagte er. Der Ausschuss einigte sich auf eine Spielfeldgröße von 18 mal 38 Metern mit einer Toleranz von einem Meter nach oben oder nach unten. Sollten die Gespräche mit dem Auftragnehmer kleinere Abmessungen ergeben, soll neu beraten werden.

Allgemein zeigten sich die Ausschussmitglieder froh, dass während der Sommerpause über das Vorhaben noch einmal nachgedacht wurde. "Ich hatte die Hoffnung auf eine positive Lösung fast begraben", gestand Patricia Gerlings-Hellmanns (BVK). Neffe hofft, dass "Schulen, Vereine und Freizeitsportler damit glücklich werden".

(kla)
 
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