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Issum
"An de Pomp" ist beschlossene Sache

Issum. Lange waren sich Issums Politiker nicht einig, wie die Entwicklung des Ortskerns aussehen soll. Anfang des Jahres gab es noch kritische Stimmen gegen die Umgestaltung des Dorfplatzes "An de Pomp" südlich der Gelderner Straße. Von Antje Seemann

Damit aus dem Platz ein breiter, einladender Raum wird, sieht das Konzept den Abriss des Gebäudes Gelderner Straße 11 vor, in dem vor kurzem noch der Second-Hand-Shop ansässig war. Allein deswegen haben sich viele Issumer gegen die Umgestaltung ausgesprochen. Einige fanden aber auch, dass der Platz kaum belebt sei. Von der Kritik ist aus politischen Kreisen nicht mehr viel zu hören. Nun hat der Bauausschuss den Entwurf verabschiedet.

Doch genau hier soll das Konzept einiges ändern. Die rund 3150 Quadratmeter sollen Platz für viel Leben bieten: Außengastronomie ist dort geplant, Wochen- und Trödelmärkte sollen stattfinden, ebenso touristische Veranstaltungen und Konzerte. Für Kinder sind neue Spielgeräte geplant. Der Durchbruch zur Gelderner Straße soll von dort aus die Aufmerksamkeit auf den Dorfplatz lenken. Die entstehende Brandwand könnte künstlerisch gestaltet oder beleuchtet werden. Die Gemeinde will außerdem neue Bäume pflanzen und eine Sitzmauer bauen. Unter dem größten Baum auf dem Platz ist eine Bank geplant. Unter drei weiteren Bäumen sollen Blumenbeete angelegt werden.

Ein Podest ist auch angedacht, das mit Bänken bestückt und bei Musikveranstaltungen als Bühne genutzt werden soll. Für Radfahrer sollen verschiedene Möglichkeiten geschaffen werden, ihre Fahrräder abzustellen. Von den aktuell noch 20 vorhandenen Parkplätzen werden sechs wegfallen. Diese werden in den multifunktionalen Dorfplatz integriert. Bei Veranstaltungen können sie mit Pollern abgesperrt werden.

Die Gemeinde Issum schätzt die Kosten für die Umgestaltung des Dorfplatzes auf rund 620.000 Euro brutto. Bis zum Sommer soll der ehemalige Second-Hand-Laden abgerissen sein, der Umbau des Platzes soll ab Herbst folgen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2017 geplant.

Quelle: RP
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