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Geldern
Ausbildungsmesse auf Krankenhausfluren

Geldern. Zum ersten Mal veranstaltet das St.-Clemens-Hospital zusammen mit der Arbeitsagentur eine themenspezifische Messe zu Arbeitsmöglichkeiten im Gesundheitsbereich. Hunderte von Jugendlichen informierten sich vor Ort. Von Christoph Kellerbach

Massen von Jugendlichen standen gestern wissbegierig im Eingangsbereich des Krankenhauses und den ersten beiden Obergeschossen. Sie hörten den Experten zu und sammelten fleißig Flyer. Der Ausbildungstag "Berufsperspektive Gesundheit" war ein voller Erfolg im St.-Clemens-Hospital.

Dieses hatte das Kooperationsprojekt zusammen mit der Arbeitsagentur gestemmt und dabei zahlreiche Partner aus dem Kreis Kleve und angrenzenden Städten als Aussteller gefunden.

"Ich bin heute hier, weil ich neugierig bin und Interesse daran habe, als Krankenschwester zu arbeiten", verriet Schülerin Tamara Schraven (15) aus Geldern zwischen den vielen jungen Besuchern. "Später möchte ich mich dann weiterbilden zur Rettungssanitäterin." Über 20 verschiedene Ausbildungsbereiche und Informationsstände standen gestern von 11 bis 17 Uhr für die massenweise erschienenen Jugendlichen bereit. Für jeden nahmen sich die Experten Zeit, um über die verschiedenen Berufsfelder zu reden. Die einzige Mangelware waren Parkplätze, so dass viele Besucher etliche Ehrenrunden drehen mussten bis sie auch nur die Chance hatten, das Auto abzustellen.

Aber einmal angekommen in den gut ausgestatteten Fluren des Wissens, waren die Anwesenden rundum begeistert von dem reichhaltigen Angebot. "Ich möchte heute Erfahrungen sammeln und versuchen, mehr über die Berufe des Notarztes und des Chirurgen zu lernen", meinte Johannes Schreurs (15) aus Nieukerk. "Diese Berufe habe ich mir zum Ziel gesetzt."

Wer zwischendurch auch etwas Spaß haben wollte, der konnte bei verschiedenen Aktionen mitmachen, die etwas mit medizinischen Berufsbildern zu tun haben. Man konnte beispielsweise bei den Leitern der Geriatrie einen "Altersanzug" ausprobieren, der mit Bewegungshinderungen und Stromstößen so effektiv wie erschreckend die Folgen von altersbedingten Krankheiten simulierte. Es gab auch einen Rollstuhlparcours und Mitmachangebote zur Reanimation von Menschen und zur Hygiene.

"Der Ausbildungstag hat ein echt großes Angebot", fand Sara Theis (16) aus Rahm, die sich für den Beruf der Kinderpflegerin interessierte, denn "ich habe viele Geschwister und komme gut mit ihnen klar. Aber daneben möchte ich auch noch Pferdewirtin werden." Wegen des letztgenannten Berufswunsches muss sie sich zwar noch anderweitig informieren, aber alles andere deckte der Ausbildungstag am Donnerstag auf jeden Fall ab.

Quelle: RP
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