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Geldern
Auszeichnungen in Geldern auf dem Prüfstand

Geldern. Was wird aus dem Bürgerpreis "Dä Geldersche Wend"? Und welche Zukunft hat die an Betriebe verliehene Auszeichnung "Schaufenster Geldern"? Ein Arbeitskreis soll darüber beraten, ob und wenn ja wie man die beiden Würdigungen in Zukunft verändern soll. Dafür haben die zuständigen Ausschüsse des Stadtrates (die Ausschüsse für Kultur und Wirtschaftsförderung) votiert. Die Diskussion in diesem Arbeitskreis soll völlig ergebnisoffen sein, betont Bürgermeister Sven Kaiser. Dabei könne herauskommen, dass alles beim Alten bleibt, dass es irgendwelche Veränderungen bei Ausrichtung, Ausgestaltung oder der Verleihung gibt, dass beide Preise zusammengelegt würden oder auch, dass sie abgeschafft würden: Alles sei möglich. Hintergrund sind unterschiedliche Kritikpunkte, die zu beiden Ehrungen immer mal wieder auf den Tisch kommen.

Was "Dä Geldersche Wend" betrifft, so habe die neue Veranstaltung mit Laudatio und Musikprogramm zu größerer Akzeptanz geführt, fasst die Stadtverwaltung die Lage zusammen. Dennoch stehe die Verleihung zumindest in der praktizierten Form "weiterhin in der Kritik". Der Preis "Schaufenster Geldern" ist eine Auszeichnung für Einzelhandels- und Dienstleistungsbetriebe, verliehen nach einem Votum der Kunden. Dazu seien "verschiedene Wünsche nach Veränderungen" laut geworden, teilt die Stadtverwaltung mit. So habe die Politik Ende Dezember entschieden, Arbeitgebern eine Würdigung zu erteilen, die Mitarbeiter für den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr freistellen. Und das könne zum Beispiel im Rahmen von "Schaufenster" oder "Geldersche Wend" passieren.

In dem geplanten Arbeitskreis sollen Vertreter der Stadtverwaltung und der politischen Fraktionen im Stadtrat sitzen. Die Sache geht am heutigen Donnerstag zum Beschluss in den Stadtrat.

(szf)
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